Mattersburg , Eisenstadt

Erstellt am 16. April 2018, 06:24

von Doris Fischer

Mit Drogen gedealt: Ex-HAK-Schülerin vor Prozess. Ehemalige Handelsschülerin soll mit großen Mengen Cannabis gehandelt haben. Am 18. April steht sie deswegen vor Gericht.

Vor Gericht. Die Jugendliche muss sich vor Gericht für ihre Taten verantworten. Bei einer Verurteilung drohen ihr zwischen Null und 7,5 Jahren Haft.  |  Symbolbild: Bilderbox

Jener Handelsschülerin aus dem Bezirk Mattersburg – sie wurde bereits von der Schule in Eisenstadt abgemeldet – der Drogenhandel nachgesagt wird, wird am 18. April der Prozess gemacht. Das bestätigt der Sprecher des Landesgerichts, Bernhard Kolonovits.

Ihr wird das Verbrechen des Suchtgifthandels vorgeworfen. „Sie soll im Zeitraum von April 2017 bis Februar 2018 insgesamt 17 Kilogramm Cannabisblüten an vier Abnehmer verkauft haben“, berichtet der Landesgerichtssprecher. Weiters soll die ehemalige Handelsschülerin 100 Stück Ecstasy und 30 Gramm Speed gegen Entgelt verkauft haben.

„Erschwerend kommt hinzu, dass es sich bei dem Suchtgift um eine relativ große Menge handelt“, ist von Gerichtssprecher Kolonovits zu hören. Aus wirtschaftlichen Erwägungen hat die ehemalige Schülerin das Suchtgift an ihre vier Abnehmer verkauft. Jetzt muss sie sich wegen ihrer Drogenhandlungen vor dem Gericht verantworten.

„Bei Jugendlichen beträgt in derartigen Fällen der Strafrahmen von Null bis siebeneinhalb Jahren Freiheitsentzug“, lässt Kolonovits wissen.