Güssing , Jennersdorf , Oberwart

Erstellt am 06. Dezember 2017, 15:12

von APA Red

Raiffeisen schließt Filialen: Diese Orte sind betroffen. Im Südburgenland werden 2018 mehrere Raiffeisen-Bankfilialen geschlossen (BVZ.at berichtete). Es handle sich dabei um Kleinstbankstellen, bei denen der Kundenwunsch auf qualifizierte Beratung nicht mehr erfüllt werden könne. Teilweise wären auch die Anforderungen hinsichtlich Regulatorik nicht mehr darstellbar.

Symbolbild  |  APA, Roland Schlager

Im Bezirk Jennersdorf werden mit Anfang Februar die Bankstellen in den Gemeinden Deutsch Kaltenbrunn, Mogersdorf und Minihof Liebau geschlossen. Im März folgen im Bezirk Güssing die Bankstellen der Ortschaften Gaas, Gerersdorf, Tobaj, Güttenbach, Ollersdorf und Litzelsdorf. Im Bezirk Jennersdorf bleiben danach noch vier Filialen, im Bezirk Güssing bleiben elf.

Es werde keine Kündigungen geben, hieß es von Raiffeisen. Die betroffenen Mitarbeiter würden in nahegelegene Bankstellen wechseln. Die Konzentration der Beratung in größeren, leistungsfähigen Bankenstellen, verbunden mit der offensiven Nutzung der Möglichkeiten der Selbstbedienung werde auch künftig sicherstellen, dass man aufgrund hoher Kundenzufriedenheit in den Bezirken führend bleiben werde, teilte die Landesbank mit.

Bereits im November war bekanntgeworden, dass im Bezirk Oberwart sechs Raiffeisen-Bankstellen geschlossen werden sollen. Die Schließung erfolge dieser Tage, hieß es von Raiffeisen. Kündigungen gebe es keine. Weiter Schließungen im Nord- und Mittelburgenland wurden für das kommende Jahr nicht ausgeschlossen. Aktuell gibt es 130 Raiffeisen-Bankstellen im Burgenland, die Mitbewerber zusammen 80.