Eisenstadt

Erstellt am 16. Mai 2018, 05:22

von Doris Fischer

Nordburgenländer weiter in Sri Lanka in Haft. Jener Burgenländer, der in Sri Lanka verhaftet wurde, lehnt Kontakt mit österreichischen Behörden ab.

Symbolbild  |  akhorn/Shutterstock.com

Keinen Kontakt mit den österreichischen Behörden oder der Österreichischen Botschaft in Sri Lanka wünscht laut Außenamt der seit Kurzem in Sri Lanka inhaftierte Burgenländer. Der Mann wurde vor Kurzem gemeinsam mit Einheimischen in einem Lokal wegen Drogenbesitzes von der Polizei festgenommen ( die BVZ berichtete, siehe hier und unten).

Abgelehnte Unterstützung „kommt sehr selten vor“

„Ein Österreicher befindet sich in Haft“, heißt es vonseiten des österreichischen Außenamtes. „In dem Fall gibt es keine neuen Erkenntnisse“, betont Außenministeriumssprecher Peter Guschelbauer und ergänzt: „Es kommt sehr selten vor, dass ein im Ausland Inhaftierter keine Unterstützung von seinem Heimatland möchte.“

In diesem Fall, sofern vom Beschuldigten kein Kontakt mit den österreichischen Behörden gewünscht wird, gibt es auch keine Informationen von den Behörden aus Sri Lanka über den Haftgrund oder den Ermittlungsstand. „Wir beobachten den Fall natürlich weiterhin über Medienberichte aus Sri Lanka“, versichert der Außenministeriumssprecher über das weitere Vorgehen.

Weiters könne, so Guschelbauer, auch nicht gesagt werden, welches Strafausmaß den Beschuldigten erwartet. „Das wären alles nur Spekulationen, die wir nicht anstellen“, betont Guschelbauer.