Oberpullendorf

Erstellt am 13. September 2017, 06:22

von BVZ Redaktion

Im Ortsgebiet unterwegs: Fuchs „stibitzte“ aus Gärten. Das Tier wurde in Mitterpullendorf gesichtet und kommt auch bis zu Haustüren.

Ungebetener Besucher: Der Fuchs war in den Vorgärten in Mitterpullendorf unterwegs und wurde unter anderem auch auf einer Terrasse fotografisch festgehalten.  |  zVg

Ein Fuchs sorgt derzeit in Mitterpullendorf für Aufsehen. Das Tier war im Oberpullendorfer Ortsteil in Gärten unterwegs. In zwei davon ließ er bei diesen „Besuchen“ sogar jeweils einen Schuh mitgehen. Auch in Piringsdorf wurde im Ortsgebiet entlang der Bundesstraße ein Fuchs gesichtet.

„Der Fuchs ist ein Kulturfolger“

Bezirksjägermeister Herbert Pfeiffer führt auf Anfrage der BVZ aus: „Das ist eine normale Entwicklung. Der Fuchs ist ein Kulturfolger und geht daher dorthin, wo er auch Futter findet.“ An sich seien Vorfälle dieser Art daher auch nicht absonderlich.

Ungebetener Besucher: Der Fuchs war in den Vorgärten in Mitterpullendorf unterwegs  |  BVZ

„Ein gesunder Fuchs flüchtet, sobald er Menschen sieht. In der Regel ist der Fuchs ungefährlich, da er davonläuft, wenn er Menschen spürt“, so der Bezirksjägermeister weiter. Füchse seien an sich scheue Tiere. Wenn ein Tier aber nicht flüchtet, sogar noch auf den Menschen zukommt bzw. sich sonst auffällig verhält, dann sollte man diese Sichtung auf jeden Fall melden. Fälle von Tollwut habe es in den vergangenen Jahren im Mittelburgenland keine gegeben, erklärt Herbert Pfeiffer.

„Im Ortsgebiet ruht die Jagd“

Der Oberpullendorfer Bezirksjägermeister führt weiter aus, dass die Jagd im Ortsgebiet ruht. An sich werden Füchse gejagt, wenn die Krankheit „Räude“ im Anmarsch ist oder auch, um den Bestand an jungen Fasanen zu schützen.

Erst im Mai dieses Jahres hatte in Salmannsdorf ein Fuchs im Ortsgebiet für Aufregung gesorgt. Dort trieb das Tier sein Unwesen in den Gärten und riss an den unterschiedlichsten Tageszeiten Hühner und Enten. Über 90 Hühner und mehrere Enten wurden damals Opfer des Fuchses.