St. Margarethen im Burgenland

Erstellt am 16. Mai 2018, 02:55

von Philipp Frank

Schulter ausgekugelt! Kapitän Schneider als „Pechvogel“. Kapitän Gerald Schneider hat sich wieder die Schulter ausgekugelt.

Pechvogel. Gerald Schneider kugelte sich wieder einmal die Schulter aus.  |  Philipp Frank

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Tatort Siegendorf: Es war beim Nachbarschaftsderby zwischen dem ASV Siegendorf und dem SV Sankt Margarethen. Gerade einmal 15 Minuten waren gespielt, da zeigte Gerald Schneider seinem Trainer Marek Kausich schon an, dass er ausgetauscht werden muss. Was war passiert?

„Es war weder ein Foul, noch ein Zusammenprall mit einem Gegenspieler. Ich hatte die Schulter locker gehalten und machte nur eine ruckartige Bewegung – das hat schon gereicht, dass die Schulter wieder rausgesprungen ist“, berichtete der verzagte Pechvogel. Im Spital wurde die Schulter dann wieder eingerenkt – 14 Tage Pause und er muss einen Spezialgurt tragen.

„Die Saison ist für mich gelaufen, bei vier ausstehenden Spielen riskiere ich nichts mehr“, so der 36-Jährige. Ob er seine Karriere fortsetzen wird, lässt er noch offen. „Das werde ich in den nächsten Tagen entscheiden. Wenn ich weiterspielen will, müsste ich operieren gehen – was ich aber nicht unbedingt will. Andererseits würde sich so der Kreis schließen. Jetzt wurde ich an beiden Knien und an der rechten Schulter operiert, die linke würde noch fehlen“, nahm es der Sankt Margarethener Kapitän doch etwas mit Humor.

Ob er nun wirklich die Schuhe an den Nagel hängen wird? „Alles ist möglich, aber ich fühle mich noch fit, könnte sicher zwei, drei Jahre noch auf dem Level spielen.“