Erstellt am 17. Januar 2018, 01:28

von Markus Gyaky

Sigeter bauen ihren Kader komplett um. Der neue Cheftrainer des UFC, Gerhard Wolfger, war mit seinen Funktionären zuletzt schon auf Einkaufstour.

Ein Routinier für den UFC. Stefan Haselbacher (r.) hielt zuletzt lange seine Knochen für den SV Großpetersdorf, will nun aber mit Siget eine bessere Rolle als zuletzt spielen.  |  BVZ, Bauer

Nach einer Hinrunde, die für den UFC Siget insgesamt sehr mäßig verlief und auf dem vorletzten Platz endete, stehen die Zeichen nun wieder auf Angriff. Gleich nach Ende der Hinrunde trennte man sich von Trainer Bernd Kollmann und fand in Gerhard Wolfger schnell einen Nachfolger, der wie Kollmann den UFC im Herzen trägt und lange Jahre als Spieler wichtiger Leistungsträger war. Nun forcierte der neue „Chef“ den Umbau, der laut Wolfger schon „fertig“ sei.

Fokus auf Stärkung der Defensive

Die Gewichtung fiel dabei klar auf die Defensive, denn 49 Gegentreffer – die meisten der Klasse – waren eindeutig zu viel, wie auch der Coach anklingen ließ: „Mir war es wichtig, die Abwehr zu festigen. Da bekamen wir im Herbst viel zu viele Gegentore. Dem wirkten wir nun personell entgegen.“ So holte man vom SV Großpetersdorf mit Stefan Haselbacher einen Routinier, der auf viele Jahre 2. Liga-Erfahrung zurückblicken kann.

Dazu gewann man auch Thomas Graf aus Mariasdorf für sich und aus dem Oberwarter Nachwuchs schloss sich Luca Stadler dem UFC an. Damit aber noch nicht genug, denn vom Nachbarn aus Unterwart holte man Matthias Szabo, Christoph Szabo und Hasan Karal hinzu, wie auch Marvin Baumgartner aus Oberschützen.

„Die Chance sich zu beweisen, bekommt jeder“, so Wolfger weiter, der am Sonntag noch einen überraschenden Transfer vermeldete, denn vom Liga-Konkurrenten aus Hannersdorf schlägt Raphael Appenzeller seine Zelte beim Vorletzten auf. Wolfger: „Offiziell gemeldet ist dieser Transfer zwar noch nicht, aber dennoch ist er fix. Da passiert nichts mehr“, war sich der „Chef“ sicher, der (noch) keine Abgänge vermeldete.