Erstellt am 13. September 2017, 02:51

von Daniel Fenz

Uraltrekord wurde bei Staatsmeisterschaft geknackt. Adam Wiener eroberte Gold im Speerwurf. Er überbot den Rekord mit 61,25 Metern. Ivonne Wiener holte zweimal Bronze.

Strahlten um die Wette. Adam und Ivonne Wiener (v.l.) mit ihren Medaillen in Amstetten.  |  BVZ, zVg

Die Geschwister Adam und Ivonne Wiener vom ATS Pinkafeld starteten in der U20-Klasse in Amstetten. Adam Wiener, er ist noch U18-Athlet, führte auch in der U20 mit einer Weite von 58,83 Metern und dem 800 Gramm schweren Speer die österreichische Bestenliste an. Er führte mit nur 20 Zentimeter Vorsprung auf den Oberösterreicher Leon Okofahr.

Tolle Form in Amstetten

Doch in Amstetten zeigte er wieder seine tolle Form. Mit 61,25 Meter setzte er sich mit großem Abstand an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Die beiden letzten Würfe über 59 Meter bedeuteten den Österreichischen Meistertitel für Wiener. Die Freude war groß, denn die geworfene Weite war gleichzeitig auch neuer burgenländischer Landesrekord in der Allgemeinen Klasse. Adam Wiener verbesserte den schon lange bestehenden Landesrekord von Peter Hofer aus dem Jahre 1986.

Versprechen für die Zukunft

„Diese Weite ist auch ein Versprechen für die Zukunft, die 61,25 Meter bedeuteten auch den zweiten Platz in der ewigen Bestenliste der U18“, freute sich Obmann und Trainer Werner Ulreich. Seine Schwester Ivonne Wiener zeigte sich ebenfalls in Topform. Zwei Bewerbe innerhalb von zwei Stunden waren für die 18-Jährige zwar eine große Herausforderung bei den Meisterschaften, aber sie löste diese hervorragend.

Im Speerwurf erzielte die Schreibersdorferin gleich zu Beginn 40 Meter, das war schon einmal ein guter Einstieg in den Wettkampf. Die weiteren Versuche gingen noch weiter, mit 40,56 Meter im vierten Versuch holte sie sich die Bronzemedaille. Viel Zeit für Freude hatte die Sportlerin aber nicht. Wiener startete kurz drauf im Hochsprung-Bewerb. Auch hier behauptete sie sich gegen die Konkurrenz und holte zum zweiten Mal Bronze an einem Tag. „Drei Medaillen bei drei Starts. Es gibt kaum eine bessere Effizienz“, lautete das positive Resümee von Werner Ulreich.