Erstellt am 17. Januar 2018, 01:33

von Patrick Bauer

Vier „Heimkehrer“ für Andi Konrad. Das Neuberger Schlusslicht bastelt dieser Tage an einer konkurrenzfähigen Elf und greift auf Altbewährtes zurück.

Zurück in Neuberg. Niki Mayer (l.), hier in der Hinrunde im Kaltenbrunner Trikot, kehrt zum SVN zurück.  |  BVZ, Bauer

Die Hallensaison 2017/18 ist mit dem abschließenden Masters Geschichte und für den SV Neuberg geht es nun ans Eingemachte. Es gilt, die schlechte Hinrunde, vergessen zu machen und doch noch irgendwie in der BVZ Burgenlandliga zu bleiben. So gehen Thomas Prisching und Kollegen nun wieder dem „Alltag“ nach und seit Montag herrscht rund um das Trainingsgelände wieder Hochbetrieb. Gleich fünf Einheiten sind nämlich in dieser Woche angesetzt, wobei am Samstag ein Ausflug nach St. Jakob/Walde ansteht, wo man sich im Biathlon versucht. „Wir werden im körperlichen Bereich sehr viel arbeiten und da tut Auflockerung sicher gut“, erklärte Trainer Andi Konrad diese Maßnahme.

„Wir konnten den Kader breiter aufstellen“

Am Transfersektor passierte dieser Tage einiges, denn neben Philipp Bürger, der schon in der Halle sein Comeback im Neuberger Trikot feierte, kehren auch Niki Mayer (Deutsch Kaltenbrunn), Jerome Kovacs (Ex-Eberau) und Alex Ressner (Gemeinde Tobaj) zurück. Gerne wüsste man auch Ramon Kulovits wieder in seinem Kader, aber da sträubt es sich noch mit seinem Stammverein aus Güttenbach. „Wir konnten den Kader breiter aufstellen“, freute sich der Cheftrainer, der anfügte: „Niki hat sein Können bei uns in der Burgenlandliga schon bewiesen und auch von Jerome können wir uns aufgrund seiner Routine einiges erwarten. Selbiges gilt auch für Alex, der zwar sicher nicht jedes Spiel machen wird können, aber unserer Defensive Stabilität verleihen wird.“

Unsicher bleibt derweil die Lage am Legionärssektor, denn nur der Abgang von Luka Grgic wurde fixiert. So waren schon einige Test-Kanditaten in den letzten Wochen zu Gast, aber laut Konrad muss es einfach „passen“. Der „Chef“ meinte weiter: „Wir müssen schauen, in welche Richtung es jetzt noch geht.“ Zumindest beim gestrigen Dienstags-Training war Marko Nikolic wieder mit dabei. Gut möglich, dass er beim SVN bleibt.