VW T-Cross: Voll und ganz im Trend der Zeit. Der T-Cross ist ein Polo-SUV (auf der MQB-A0-Plattform) – anders gesagt: Ein Polo in Hochform!

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 02. Dezember 2019 (15:41)
Während der Polo etwas langweilig ist (sorry), präsentiert sich der T-Cross als peppige Alternative für die Lifestyle-Gesellschaft. Beide sind grundsolide Wolfsburger.
VW

Dass der T-Cross auf dem Polo basiert, sieht man ihm äußerlich nicht an. Doch drinnen ist die Verwandtschaft nicht zu leugnen – vor allem hinter dem Lenkrad. Mit dem Bruder von Seat Arona und Skoda Kamiq ist Wolfsburg voll und ganz im Trend der Zeit: SUVs sind gefragte Autos, auch die kleinen Allrounder sind „in“.

Auf einer citytauglichen Länge von 4,11 Metern bietet der T-Cross überraschend viel Platz für die Passagiere und deren Gepäck. Fein: Die (ungeteilte) Fondbank ist serienmäßig in der Längsrichtung um 140 Millimeter verschiebbar. Und so nebenbei: Ab der getesteten Ausstattungsversion Life ist die Lehne des Beifahrersitzes umklappbar, was eine Laderaumlänge von 2,36 Metern ergibt. Da würde sogar ein Billy-Regal reinpassen – gibt es das überhaupt noch?

Der T-Cross ist übrigens der erste VW-SUV, der ausschließlich mit Frontantrieb auf den Markt kommt (damit kann man gut leben). Wie fühlt er sich an beim Fahren? Wie ein Polo – gemütlich, souverän, macht Spaß, man sitzt nur höher. Und der Motor? Unser Testwagen war mit einem Dreizylinder mit 95 Benzin-PS ausgestattet (brav: mit Otto-Partikelfilter). Damit kommt man in Summe gesehen gut über die Runden. Einmal in Schwung gibt es nichts zu kritisieren.

Der VW T-Cross hat bei der NÖN-Autowahl 2019 souverän in der Kategorie „Der Trendsetter“ gewonnen – und sich u. a. gegen Mazda CX-30, Skoda Kamiq und Toyota RAV4 durchgesetzt. Wir gratulieren!