Kristalline Leistungsschau bei Skoda. Skoda geht mit neuen und upgedateten Modellen sowie den ersten Antriebselektrifizierungsschritten das Jahr 2019 an.

Von Beatrix Keckeis-Hiller. Erstellt am 12. Februar 2019 (02:27)
Skoda
Grün wie der Wald: Karoq Scout. Die neue Version des Kompakt-SUVs setzt auf ein robust(er)es Design. 

Erfolgreich verteidigt hat Skoda 2018 den zweiten Platz (zum zweiten Mal in Folge) in der österreichischen Pkw-Marken-Zulassungsstatistik. Die Tschechen haben das Vorjahr mit einem Marktanteil von 7,5 Prozent abgeschlossen (2017: 7,1 Prozent). Das bedeutet: 25.434 neu zugelassene Fahrzeuge (2017: 24.914). Die Tendenz: steigend. Dass es so bleibt, dafür arbeitet die Traditionsmarke mit Sitz in Mlada Boleslav mit dem gewohnten Elan weiter. Das inkludiert penible Modellpflege, Erneuerung sowie Erweiterung des Portfolios und Vorbereitung respektive Umsetzung der Antriebselektrifizierung samt Digitalisierung auf allen Ebenen – von Produktion bis Vertrieb.

Im Rahmen eines Fahrtages rund um den Kahlenberg (Wien) präsentierte Skoda eine Leistungsschau bzw. den Status quo der Entwicklungen. Einer der mobilen Stars war der neue Kodiaq RS, der erste SUV der Tschechen, der auch als Sportler auftritt, mit 240 Diesel-PS und den gewohnten familiengerechten Features von Komfort bis zur optionalen Siebensitzigkeit. Die ersten Exemplare des Power-Bären sind gerade in Österreich eingetroffen. In der Folge startet auch der kompaktere Bruder Karoq in neuen Varianten: einerseits als robust ausstaffierter Scout samt Allradantrieb und 150 oder 190 PS, andererseits als sportlich ausgerüsteter SportLine, ebenfalls mit 150 oder 190 PS. Mit von der Partie war einer der beiden Jubilare des Jahres 2018: Der Fabia ist gerade 20 geworden, ihn gibt es als entsprechendes Sondermodell mit 60 oder 75 PS aus dem 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner. Das zweite Geburtstagskind ist der Octavia. Der Vorfahre des heutigen Modells in dritter Generation ist 1959 erstmals aufgetreten. Demnächst ist der aktuelle (wieder) als Erdgastriebling verfügbar, monovalent ausgelegt (mit neun Litern Benzin als Not-
reserve) und 130 PS Leistung.

„Im vergangenen Jahr hat Skoda in Österreich die Top-Platzierung auf Rang zwei abgesichert. Und das heurige Jahr ist das Jahr der Vorbereitung auf die Antriebselek-trifizierung …“ Gregor Waidacher, Pressesprecher Skoda Österreich

Einer der nächsten Skoda-Schritte ist die Komplettierung der SUV-Familie: Auf dem Genfer Autosalon (März) wird der subkompakte Kamiq debütieren, vorerst statisch, im kommenden Herbst leibhaftig. Bis dahin ist die Kompaktklasse bereits erneuert: Der Nachfolger des Rapid, der Ende 2018 präsentierte Scala, wird mit noch kristallinerem Design – als Richtungsgeber der künftigen Skoda-Optik – ab April zu den Händlern rollen.

Damit sind noch nicht alle Vorhaben der Tschechen für das laufende Jahr abgehandelt (einmal abgesehen vom aktiven Engagement in der WRC2, dem Sponsoring der Eishockey-WM und der Kooperation mit dem Cirque-du- Soleil-Gastspiel): Der Superb erhält im Herbst eine umfangreiche Technikaktualisierung. Des Weiteren geht die Plug-in-Hybrid-Version ihrem finalen Entwicklungsstadium entgegen, startklar ist sie Anfang 2020. Noch vorher markiert der Stadtflitzer Citigo als Batterieelektriker den Start ins Elektro- und Elektrifizierungszeitalter. Ab Herbst ist die E-Variante mit bis zu 300 Kilometern Reichweite im Handel. Und 2020 folgt dann der Vollstromer Vision E, er soll bis zu 500 Kilometer mit einer vollen Akkuladung schaffen.