Neu im Autokino: Feuer und Eis. Ganz schön mächtig ist die vierte Generation des Kia Sorento. Und mit 201 PS auch ziemlich kräftig.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 17. April 2021 (05:41)
Weiß wie der Schnee: Kias Sorento im Raumanzug, nein: in der Snow- White-Pearl-Lackierung. Fallen gleich ins Auge: die mächtige Schnauze, das kantige Heck und die amerikanischen Leuchten.
Kia

Den Vulkan (zumindest: das Vulkangestein) hat er schon im Namen. Den Schnee hat er auf der Farbkarte. Und die Kraft? Die hat er unter der Haube.

Denn auch wenn die mittlerweile vierte Generation von Kias Größtem seit Kurzem auch einen Plug-in-Hybriden mit satten 265 Pferdestärken (Systemleistung) im Stall hat: Der Diesel ist auch nicht von schlechten Eltern! Und hat das, wovon in Zeiten von Klimawandel und Elektromobilität kaum einer mehr reden mag: Muskeln. 201 PS stehen da beim 2.2 CRDi am Datenblatt, dazu, ganz klassisch, Common-Rail-Einspritzung, Turbolader, vier Zylinder (Downsizing kein Thema!), dazu ein cleverer Allradantrieb (für Feuer und Eis muss es natürlich ein Vierradler sein) und ein superbequemes Doppelkupplungsgetriebe. Und trotzdem schluckte der Zweitonner bei uns im Schnitt nur sechs Liter.

Apropos: Tonnen. Größe (und Schwere) des Sorento merkt man im Fahralltag fast gar nicht. Hat man sich erst mal in der Kommandostation zwischen Automatikdrehknopf und Digital-tacho, der beim Überholen schnell mal die Nebenfahrbahn zeigt, zurechtgefunden, lässt es sich ganz entspannt cruisen. Und Platz ist ohnehin ausreichend vorhanden!