100 Jahre – das wird gefeiert!. Blitztest mit dem Mazda MX-5 – mit dem meistverkauften Roadster der Welt.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 30. Juli 2021 (05:00)
Mazda
Der MX-5 ist ein Kultauto – und er sieht nicht nur cool aus, er fährt sich auch so! Das Stoffdach muss man wie in den guten alten Zeiten händisch öffnen. Kein Problem. Zuerst entriegeln und dann nach hinten damit – geht so schnell und leicht wie bei einem Regenschirm. Die NÖN-Familie wählte übrigens den MX-5 RF (Retractable Fastback/ein „Targa“) in der Kategorie „Der Temperamentvolle“ zum „Auto des Jahres 2017“! 
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2020 hatten die immer freundlichen Japaner ihr 100-jähriges Jubiläum: 1920 kam ihr erster Pkw auf den Markt, das R360 Coupé. Die Farbkombination von dem ersten Auto wurde auch für die MX-5-Sonderedition 100 Years übernommen: weiße Außenlackierung (Snowflake White), burgunderrote Ledersitze … Ein edler Auftritt!

Wie fährt sich der MX-5? Der Mazda zaubert einem ein breites Grinsen ins Gesicht! Er wirkt sehr leichtfüßig und lädt geradezu zum Kurvenfahren ein (die Annaberger Kehren mussten wieder einmal ein paar Mal herhalten). Freude bereitet auch die Antriebseinheit: 132 drehzahlverliebte Pferdestärken, die völlig heiß darauf sind, den hinteren Rädern am Scheitelpunkt einer scharfen Kurve einen kleinen Kick zu geben.

Der 1,5-Liter-Sauger (mit ihm ist man nicht untermotorisiert, es gäbe aber auch noch einen 2,0-LiterMotor mit 184 PS) dreht hochmotiviert, die Gänge legen sich quasi von selbst ein, so willig und leicht lässt sich der Joystick durch die Kulisse bewegen (die kurzen Schaltwege sind fast schon legendär). Für lange Etappen ist der Zweisitzer allerdings nicht konzipiert, dafür ist unter anderem das Platzangebot für Passagiere und Gepäck zu klein. Aber: Eine Abwechslung im immer grauer werdenden Alltag tut einfach gut, sehr gut sogar!

Fazit: Der MX-5 ist eine spaßige Fahrmaschine – das Gegenstatement zum autonomen Wahnsinn, das Gegenstatement zum elektrischen Wahnsinn! Bitte weiter so …