Der bessere 3er. Limousine in der Kompaktklasse? Naja, bei uns eher eine Seltenheit. Mazda bietet den 3er trotzdem auch als Limousine an. Geheimtipp!

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 13. August 2019 (05:12)
Mazda
3er-Limousine und die weiterentwickelte Kodo-Designsprache, die sich an der japanischen Ästhetik von Schönheit durch Reduktion orientiert ... Uns gefällt es!

Es muss nicht immer ein VW Golf sein. Wer kompakt, aber anders fahren will, hat viele Alternativen. Der Mazda3 ist eine der interessantesten.

Den 3er gibt es nicht nur als Fünftürer, sondern auch als Viertürer (Sedan). Beide Karosserieformen werden (großteils) zum gleichen Preis angeboten – der Viertürer ist allerdings um 200 Millimeter länger, und bietet auch mehr Kofferraum (450 bis 1.138 Liter zu 334 bis 1.026 Liter). Ja, okay, Kritiker haben schon Recht, wenn sie behaupten, dass die Kofferraumöffnung bei einem Viertürer nicht so groß, sprich: praktisch, wie bei einem Fünftürer ist. Gegenargument: Wie oft muss man Schwiegermamas Waschmaschine & Co. transportieren? So oder so: Der Mazda3 Sedan ist eine elegante Erscheinung. Eine rundum harmonische Sache, das Heck wirkt alles andere als aufgesetzt.

Fahreindruck? Ausgezeichnet abgestimmt präsentieren sich Fahrwerk und Lenkung – der Viertürer lässt sich sportlich bewegen, ohne allzu hart zu sein. Der Abrollkomfort liegt weit über dem Klassenschnitt. Passt perfekt dazu: Sechs-Gang-Schaltgetriebe, knackig mit kurzen Schaltwegen. Und auf die Bremsen ist echt Verlass. 116 Diesel-PS (gut gedämmt) schauen am Papier nach wenig aus, aber in der Realität lässt sich der Japaner, wenn man will, flott bewegen. Und der Innenraum? Sitzposition und Ergonomie sind vorbildlich, die Qualität top, man fühlt sich auf Anhieb wohl.

Fazit: Warum in erster Linie der Fünftürer gekauft wird, verstehen wir ehrlich gesagt nicht ganz …