Der Kombi ist noch lange nicht tot!. SUV hin, SUV her. Es gibt sie noch – und sie, die Kombis, machen noch immer eine gute Figur. Siehe Mazda6 Sport Combi.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 12. Februar 2019 (00:39)
Mazda
Maschendrahtzaun … Mit dem edlen Kühlergrill hinterlässt der 6er einen verdammt starken Eindruck: „Ich fürchte mich vor niemandem!“

Unser Mazda-Testwagen war einfach perfekt: Kombi, Diesel, Automatik und Allrad. Was will man mehr? Was ist das Wichtigste bei einem Kombi? Natürlich der Kofferraum, der Mazda6 Sport Combi schafft bis zu 1.648 Liter – da geht schon einiges rein! Fein: Gepäcknetz und automatisches Abdeckrollo sind inklusive. Leider nein: elektrische Heckklappe.

Bei G-Vectoring-Control handelt es sich um ein Fahrdynamiksystem, das nicht in die Bremsen, sondern in die Motorsteuerung eingreift. Und damit für mehr Stabilität und mehr Kontrolle sorgt. In der Praxis heißt das: souveräne Straßenlage und kontrolliertes Kurvenverhalten – speziell auf rutschiger Fahrbahn. Für das gute Feeling auf der Straße ist auch
der mitdenkende Allradantrieb mitverantwortlich. 27 Sensoren überwachen unter anderem den Schlupf an der Vorderachse, die Außentemperatur oder den Lenkeinschlag – bei Bedarf wird die Antriebskraft stufenlos an die Hinterachse geliefert.

Unter der Motorhaube unseres Testwagens: ein laufruhiger, kultivierter Selbstzünder mit 184 PS. Brav: Die Einspritzung von AdBlue in den Abgasstrom reduziert die NO x -Emissionen. Und die Wandlerautomatik schaltet gut, aber manchmal zu oft zurück.

Respekt: Beim 6er haben die Japaner ordentlichen Komfort und sichere Straßenlage gekonnt un-ter einen Hut gebracht. Agil das Handling, absolut keine Tücken
im Grenzbereich.