Mit kleiner, feiner Unterstützung. Mildhybrid-Boxermotor, Allradantrieb, CVT-Getriebe – einzigartiger Subaru Impreza!

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 02. Juli 2020 (05:19)
Dank Elektrohilfe spritzig(er) von unten heraus und bei entsprechenderFahrweise (aus Bremsenergie wird Strom) auch halbwegs brav beim Spritverbrauch: Impreza e-Boxer.
Subaru

Für Querdenkermarken ist heutzutage auf den Mainstream-Märkten kaum noch Platz. Subaru versucht es trotzdem unentwegt, siehe zum Beispiel Impreza. Der japanische Normalkompakte ist eine mehr als interessante Alternative, mit hoher Langzeitqualität.

Jetzt gibt es den Impreza auch als Mildhybrid – als e-Boxer. Das heißt: Benzinmotor mit 150 PS plus Elektromotor (im Gehäuse des CVT-Getriebes untergebracht) mit 16,7 PS. Beim Anfahren oder bei niedriger Geschwindigkeit wird das Auto emissionsfrei und leise bewegt – bis zu 40 km/h schnell, maximal 1,6 Kilometer weit. Bei mittlerer Geschwindigkeit setzt der Boxer (typisch und traditionell bei Subaru) ein – und wird vom Elektromotor unterstützt.

Bei hohen Geschwindigkeiten sorgt der Verbrenner alleine für Vortrieb – und lädt gleichzeitig die Batterie auf (kein Steckdosenaufladen). Das Zusammenspiel funktioniert perfekt, man merkt davon nichts. Dazu ein Fahrwerk, das die Insassen nicht mit falsch verstandener Sportlichkeit foltert, sondern sie kommod über Unebenheiten führt, Bodenwellen sanft wegschaukelt. Und dank Allradantrieb durchfährt man die kurvigsten Kurven wie auf Schienen. Daumen nach oben!