Bundesheer spart auch im Burgenland bei Personalkosten. Auch im Burgenland setzt das Bundesheer den Sparstift an: Aufgrund der "äußerst angespannten Budgetlage" des Heeres seien in allen Bereichen Sparmaßnahmen angeordnet worden, teilte das Militärkommando Burgenland am Freitag mit.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 10. August 2019 (05:00)
Richard Vogler

Um die Vorgaben zu erreichen, würden die Überstunden und damit die Personalkosten reduziert.

Angelobungen in Deutschkreuz, Tobaj und Andau würden deshalb zeitlich vorverlegt und fänden in der Normdienstzeit statt. Der am Ende einer Angelobung - üblicherweise bereits in der Dämmerung - von der Militärmusik aufgeführte "Große Österreichische Zapfenstreich" entfällt bis auf weiteres.

Auch die Teilnahme des Bundesheeres (ÖBH) mit einem Informationsstand beim Golser Volksfest sei abgesagt, jene bei der "Inform" in Oberwart "erheblich reduziert" worden, hieß es. Seitens des Militärkommandos bedauere man die Maßnahmen, "weil der Kontakt zur Bevölkerung und die Darstellung der Leistungsfähigkeit des Bundesheeres einen wesentlichen Beitrag zur geistigen Landesverteidigung und Imagebildung des ÖBH darstellen".

Die Sicherheit Österreichs und seiner Bevölkerung sei "die oberste Priorität". Um diese weiterhin zu gewährleisten, müsse sich das Bundesheer "in Anbetracht der massiven Budgetzwänge" auf seine Kernaufgaben Einsatz und Ausbildung konzentrieren.