Landessicherheitszentrale kann Notrufe künftig verorten. Im Burgenland werden derzeit die technischen Systeme der Landessicherheitszentrale (LSZ) modernisiert. Künftig soll es dadurch möglich sein, eingehende Notrufe zu verorten.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 20. September 2019 (16:17)
Von Brian A Jackson, Shutterstock.com
Symbolbild

Auch neue Sturmwarnanlagen und eigene Wetterstationen sind geplant, betonte Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz (FPÖ) bei einer Pressekonferenz am Freitag.

Dass die in der Leitzentrale eingehenden Notrufe künftig auch verortet werden können, sei ein wesentlicher Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit, betonte LSZ-Geschäftsführer Christian Spuller. "Das ist vor allem bei Unfällen ein großer Vorteil, dass durch die Verortung die Einsatzkräfte den genauen Einsatzort wissen", sagte er.

Für mehr Sicherheit am Neusiedler See soll die Modernisierung der dortigen Sturmwarnanlagen sorgen. Diese werden laut Tschürtz im kommenden Jahr auf "moderne LED-Technologie" umgerüstet. Zusätzlich will die LSZ selbst Wetterstationen am Neusiedler See betreiben, weil die Sturmwarnanlagen derzeit hauptsächlich aufgrund von Prognosen aktiviert werden.

Bereits umgesetzt wurde die Installierung von Webcams an den Standorten der LSZ am Neusiedler See. Sie sollen Wassersportlern die Möglichkeit bieten, sich auf der neuen Homepage der LSZ selbst ein Bild von den aktuellen Witterungsverhältnissen zu machen. Ebenfalls neu gestaltet wurde die Einsatzkarte auf der Homepage, auf der die laufenden Feuerwehreinsätze eingetragen sind, wie Leitstellenleiter Alexander Heller betonte.

Außerdem will die LSZ die Vernetzung mit den Leitstellen in anderen Bundesländern ausbauen und Schnittstellen schaffen. So soll die Übergabe von Einsätzen bei Bundesländergrenzen erleichtert werden.