Omikron-Variante: Zwei Fälle im Burgenland

Im Burgenland sind zwei Fälle der Corona-Virusvariante Omikron bestätigt worden. Es handelt sich um Proben von Südafrika-Rückkehrern im Südburgenland, die vom Land an die AGES geschickt wurden, die den Großteil der Auswertungen von behördlich angeordneten PCR-Tests durchführt. Es habe lediglich eine Kontaktperson im Burgenland gegeben, die bereits zwei Mal negativ getestet wurde und sich in Quarantäne befindet, so der Koordinationsstab Coronavirus am Samstagabend.

Erstellt am 04. Dezember 2021 | 20:00
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Omikron greift um sich
Omikron greift um sich
Foto: APA/dpa

Die Infizierten hatten sich nach dem Auftreten des ersten Omikron-Falles in Österreich auf einen öffentlichen Aufruf des Landes hin gemeldet und einen PCR-Test gemacht. Die beiden Infizierten wiesen leichte Symptome auf, es gehe ihnen gut und sie befänden sich seit sieben Tagen in Quarantäne, hieß es weiters. Da es zu keinen weiteren Kontakten gekommen ist, dürfte es laut derzeitiger Einschätzung zu keiner Weiterverbreitung gekommen sein.

Alle aus dem Burgenland zur Untersuchung an die AGES übermittelten PCR-Proben werden routinemäßig mittels Schmelzkurvenanalyse auf eventuell vorhandene Mutationen in der Virus-RNA untersucht. Positive Proben aus diesen Untersuchungen werden in weiterer Folge einer Sequenzierung auf sämtliche vorhandene Mutationen eines bestimmten Genabschnittes unterzogen. Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, sei es wichtig, Infektionsketten so schnell wie möglich zu stoppen, wurde betont.