Polizei warnt vor "Tochter/Sohn-Trick": Täter erbeuteten 40.000 Euro

Erstellt am 02. Dezember 2022 | 09:10
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Foto: aijiro, Shutterstock.com
Derzeit kommt es wieder vermehrt zu betrügerischen Anrufen. Beim „Tochter/Sohn-Trick“ geben sich die Täter als Familienangehörige aus und fordern vom Opfer eine Geld-Überweisung.

So auch in Sankt Andrä am Zicksee, Bezirk Neusiedl am See. Hier schlüpften die Täter in die Rolle der Tochter und verwickelten die 59-jährige Mutter in eine Chatunterhaltung. Nach dem einige Nachrichten ausgetauscht wurden, forderten diese die Mutter dazu auf, Geld auf ein Bankkonto zu überweisen. Die Mutter kam dieser Forderung, im Glauben der Tochter das Geld zu überweisen, nach.

Auch eine 58-jährige Mutter aus Neusiedl am See wurde Opfer dieser Betrugsmasche. Dabei gaben sich die Betrüger als ihr Sohn aus. In Chatnachrichten teilten diese mit, dass sich der Sohn in einer finanziellen Notlage befinde. Die Mutter überwies daraufhin dem vermeintlichen Sohn Geld auf ein Bankkonto.

In Bad Sauerbrunn, Bezirk Mattersburg, bekam eine 66-jährige Mutter die Nachricht: „Hallo Mama, mein Handy ist kaputt, kannst du mich unter dieser Nummer Whats Appen?“ Nachdem auch hier einige Nachrichten mit der Mutter ausgetauscht wurden, forderte das vermeintliche Kind eine Geldüberweisung.

Insgesamt konnten die Täter rund € 40 000,- erbeuten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Präventionstipps:

  1. Seien Sie bei fremden Telefonnummern stets misstrauisch!
  2. Halten Sie mit der „echten“ bekannten Person unbedingt Rücksprache!
  3. Kontaktieren Sie im Zweifel sofort unter 133 die Polizei!