ÖAMTC warnt: Kinder und Tiere nicht im Auto lassen. Die erste große Hitzewelle erreicht ihren Höhepunkt. Und besonders an heißen Tagen verzeichnet der Mobilitätsclub vermehrt Aufsperreinsätze – insgesamt rufen österreichweit jährlich rund 30.000 ausgesperrte Autofahrer die ÖAMTC-Pannenhilfe.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 14. Juni 2019 (12:17)
Hitzewelle

Das sind in den meisten Fällen alltägliche Einsätze. Glimpflich wird es dann, wenn sich Kinder oder Tiere in der Hitze im Fahrzeug befinden. Geht in der Telefonzentrale ein entsprechender Notruf ein, dann haben derartige Einsätze höchste Priorität und der nächstgelegene Pannenfahrer wird sofort zum Einsatzort geschickt.

"Solche Situationen entstehen fast immer beim Spielen mit der Fernsteuerung des Zündschlüssels oder mit dem Knopf für die Zentralverriegelung. Häufig passiert es auch, dass der Schlüssel irgendwo im Fahrzeug liegt und versehentlich beim Be- oder Entladen des Kofferraums die Heckklappe versperrt wird. Ganz wichtig ist es, in solchen Situationen Ruhe zu bewahren“, so Andreas Hackl, Leiter der Mobilen Pannenhilfe im Burgenland.

Schon bei 24 Grad Außentemperatur gefährlich

Die Kinder „nur mal kurz“ im Auto lassen ist ein absolutes No-Go. Auch nicht, wenn die Fenster einen Spalt geöffnet sind. Selbst bei 24 Grad Außentemperatur, jedoch mit direkter Sonneneinstrahlung, klettern die Temperaturen im Fahrzeuginneren rasch auf 40 Grad. Das kann für Babys und Kleinkinder lebensgefährlich sein. Dass es durch ein leicht geöffnetes Fenster, in der Regel sind es drei Zentimeter, im Auto nicht heiß wird, ist ein Trugschluss.