Neun defekte Reisebusse aus dem Verkehr gezogen. Die Polizei hat am Wochenende bei Kontrollen im Burgenland neun Autobusse wegen schwerer Mängel aus dem Verkehr gezogen. Insgesamt wurden 20 Kennzeichen abgenommen, 26 Lenkern wurde die Weiterfahrt untersagt, bilanzierte die Landespolizeidirektion Burgenland am Montag in einer Aussendung.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 09. Dezember 2019 (11:57)
LPD Burgenland

Kontrolliert wurde an den Grenzübergängen Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) und Rudersdorf (Bezirk Jennersdorf). Im Einsatz waren auch Techniker der Asfinag und des Amtes der Burgenländischen Landesregierung. 63 Lkw und Kleintransporter sowie 28 Autobusse wurden unter die Lupe genommen. Insgesamt wurden 218 technische Mängel festgestellt, die zu mehr als hundert Anzeigen führten, zudem wurden 64 Sicherheitsleistungen einkassiert.

Für die rund 90 Insassen eines serbischen Reisebusses mit kaputtem Radbremszylinder und nicht mehr verkehrstauglichen Sicherheitsgurten verzögerte sich das Eintreffen am Wiener Christkindlmarkt - sie mussten mit einem Ersatzbus weiterfahren. Auch ein ungarischer Bus mit 50 Fahrgästen wurde wegen schwerer Mängel und Überschreitung der Lenkzeiten abgestellt.

Ein durchgerosteter Achsträger führte dazu, dass ein mit 28 Personen besetzter Bus aus Montenegro ebenfalls aus dem Verkehr gezogen wurde. Schließlich wurden laut Polizei auch bei einem rumänischen Reisebus, der sich auf der Heimreise befand, die Kennzeichen abgenommen. Defekte an den Bremsen, dem Radbremszylinder und den Bremsschläuchen verhinderten die Weiterfahrt.