ÖBB empfehlen nicht-nötige Zugfahrten am Montag zu meiden

Aktualisiert am 25. November 2022 | 16:08
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Foto: Gaschwald, Shutterstock.com
Für Montag steht ein ganztägiger Bahnstreik im Raum. Fix ist er aber noch nicht, da Gewerkschaften und Arbeitgeber noch eine weitere Verhandlungsrunde für möglich halten. Die Arbeitnehmervertreter der Gewerkschaft vida gaben dies nach einer Einladung durch die Arbeitgebervertreter der Wirtschaftskammer bekannt.

Der Warnstreik könnte im letzten Moment noch abgewendet werden, ob das gelingt ist aber offen. Die Streikvorbereitungen gehen weiter, so die vida am Freitag.

Ab 16 Uhr werde man am Samstagnachmittag verhandeln, so die vida. Sie kritisierte allerdings auch, dass die Arbeitgeber so viel Zeit hätten verstreichen lassen. Beide Seiten hatten stets ihre Verhandlungsbereitschaft betont.

Die Vorbereitungen für den österreichweiten 24-stündigen Warnstreik (0 bis 24 Uhr) im Eisenbahnbereich am Montag, 28.11.2022, laufen parallel zu den Verhandlungen aber weiter. "Klar ist, dass bei den morgigen Verhandlungen ein vertretbares Ergebnis zustande kommen muss. Wir fordern einen monatlichen Fixbetrag in Höhe von 400 Euro auf KV- und Ist-Löhne, weil dieser insbesondere die niedrigen und mittleren Einkommen in Zeiten der anhaltenden Rekordinflation stützt", bekräftigte Tauchner.

Sollte es aber zum Streik kommen, würde der ganze Zugverkehr zum Erliegen kommen, warnen die ÖBB und ersuchen die Fahrgäste, nicht notwendige Fahrten zu verschieben bzw. alternative Reisemöglichkeiten zu wählen.

Der Streik soll von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr dauern und würde auch den grenzüberschreitenden Verkehr und die Nachtzüge treffen. "Hier kann es bereits ab Sonntagabend bzw. bis Dienstagfrüh zu Ausfällen bei den Nightjet- und EuroNight-Verbindungen kommen", schreiben die ÖBB in einer Aussendung. Die Bahn werde im Streikfall Details zu Einschränkungen, Verzögerungen oder Ausfällen auf oebb.at/streik, den ÖBB SocialMedia-Kanälen sowie in der Fahrplanauskunft SCOTTY bekanntgeben.

Im Streikfall bleiben ÖBB Standard- & Sparschiene-Tickets bis inkl. 05.12.2022 gültig oder werden rückerstattet. Auch Besitzer von Zeitkarten werden - entsprechend der Fahrgastrechte - entschädigt, so die ÖBB.