Bisher 4.072 Personen getestet, 6 davon positiv. Die von 13. bis 17. Jänner im Burgenland stattfindenden Corona-Massentests sind unter reger Beteiligung in den Bezirksvororten Neusiedl am See, Eisenstadt, Mattersburg, Oberpullendorf, Oberwart, Güssing und Jennersdorf angelaufen.

Von Redaktion BVZ.at. Update am 13. Januar 2021 (16:49)

Bisher haben sich 38.111 Burgenländerinnen und Burgenländer zu einem freiwilligen und kostenlosen Antigen-Schnelltest an einer der Teststationen angemeldet. Im Rahmen eines Lokalaugenscheines bei der Teststation in Mattersburg ließen sich auch Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf und Gesundheitslandesrat Leonhard Schneemann testen.

„Gerade jetzt, wo es auch im Burgenland erste Verdachtsfälle im Hinblick auf die britische Variante des Coronavirus gibt, ist es wichtig, dass viele Menschen die Möglichkeit der Massentests nutzen, um jetzt jene Personen zu finden, die gerade mit dem Coronavirus infiziert sind, aber keine Symptome zeigen. und damit die Weiterverbreitung des Coronavirus einzudämmen“, betonten Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf und der zuständige Landesrat Leonhard Schneemann im Rahmen eines Lokalaugenscheins bei der Teststation in Mattersburg.

Anmeldung online und telefonisch noch bis 17. Jänner

Eine Anmeldung zu den Tests ist bereits seit dem 4. Jänner online über www.oesterreich-testet.gv.at möglich. Für Personen, die sich nicht online anmelden können, steht ebenfalls ab 4. Jänner eine Hotline des Bundes unter 0800 220 330 (Montag bis Sonntag von 7.00 bis 22.00 Uhr) für eine telefonische Anmeldung zur Verfügung.

Die Antigen-Schnelltests werden an insgesamt 34 Teststationen angeboten. Getestet wird an allen fünf Testtagen (13. bis 17. Jänner) in den Bezirksvororten Neusiedl am See, Eisenstadt, Mattersburg, Oberpullendorf, Oberwart, Güssing und Jennersdorf. An allen anderen Standorten wird an drei Tagen (15. bis 17. Jänner) getestet.

Getestet werden können Burgenländerinnen und Burgenländer ab 6 Jahren, wobei Minderjährige von einem Elternteil begleitet werden müssen.

Jene Personen, deren Antigen-Schnelltest ein positives Ergebnis anzeigte, gelten als Verdachtsfall, und müssen sich zur Bestätigung ihres Testergebnisses einem PCR-Test unterziehen. Dazu wird sich die Gesundheitshotline 1450 bei ihnen melden, und sie erhalten einen Termin für einen PCR-Test bei einer der regulären Teststraßen des Roten Kreuzes.

Auf jeden Fall müssen sich diese Personen bereits ab dem positiven Schnelltest-Ergebnis, das sie ein bis zwei Stunden nach dem Antigen-Schnelltest via SMS/E-Mail erhalten haben, für 10 Tage in Quarantäne begeben und erhalten von der Gesundheitsbehörde einen entsprechenden Quarantänebescheid. Nur wenn der nachfolgende PCR-Test negativ ist, ist die Quarantäne aufgehoben. Fällt der PCR-Test positiv aus, gilt die Quarantäne weiter.