Eisenstädter Bischof lädt zum Diözesanjubiläum ein. Die Menschen im Burgenland bekommen demnächst Post von Bischof Ägidius Zsifkovics. Anlass ist das 60-jährige Bestandsjubiläum der Diözese Eisenstadt, das kommendes Jahr begangen wird. Ein Folder, der die zentralen Programmpunkte der Feierlichkeiten enthält, soll in den kommenden Wochen als Einladung verschickt werden, teilte die Diözese am Montag mit.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 07. Oktober 2019 (13:18)
Millendorfer, BVZ
Ägidius Zsifkovics

Zu einem "Fest der Herzen und des Dankes" lädt der Bischof die Menschen ein. "Unsere Diözese ist nur denkbar als Gemeinschaft der vielen Menschen, die mit ihr und in ihr leben: die gefestigt ihren Dienst in der Kirche tun ebenso wie jene, die mit Zweifeln kämpfen oder sich mit manchem in der Kirche schwer tun. Euch allen möchte ich Danke sagen und ermutigen, miteinander Zukunft zu gestalten", so Zsifkovics.

Der Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten unter dem Motto "Für die Menschen da" erfolgt bereits zum St. Martinsfest am 11. November im Eisenstädter Dom. Das Haupt- und Jubiläumsfest wird am Pfingstmontag, 1. Juni 2020, im Schlosspark in Eisenstadt gefeiert, so Bischofsvikar Pater Karl Schauer, der Koordinator der Jubiläumsvorbereitungen.

Seit einigen Tagen mache auch eine ständig wachsende Zahl von Jubiläumsfahnen im ganzen Land auf das Jubiläumsjahr 2020 aufmerksam. Plakate an öffentlichen Orten sollen folgen. Eine besondere Einladung und Danksagung ergehe "an alle, die gewissenhaft ihren Kirchenbeitrag entrichten und somit das vielfältige spirituelle, soziale, karitative und kulturelle Wirken der Kirche im Burgenland auch finanziell mit ermöglichen".

Am 15. August, dem Tag des Gründungsjubiläums der Diözese, findet in Eisenstadt eine Lichterprozession vom Oberberg zum Martinsdom statt. Für die Zeit vom 23. bis 30. Oktober 2020 steht eine Jubiläumspilgerreise nach Rom auf dem Programm. Und am 11. November kommenden Jahres finden die Feierlichkeiten am Festtag des heiligen Martin ihren Abschluss.

Das Jubiläumsjahr werde sich nicht nur der Feierlaune hingeben, "sondern es geht immer um die Fragen, die den Menschen auf der Seele brennen: 'Wo finde ich Arbeit? Wer schützt das menschliche Leben? Wie werde ich alt? Welche Welt hinterlassen wir unseren Kindern? Wo finden Menschen Heimat?'", erläuterte Schauer.