Schulbeginn im Burgenland am Montag. Rund 32.000 Schüler drücken im Burgenland ab Montag wieder die Schulbank. Doch nicht für alle blieben die Ferien lern frei, denn die erste Schulwoche ist auch Hauptsaison der Nachprüfungen.

Von Rosa-Stefanie Nutz. Erstellt am 01. September 2019 (10:10)
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NOEN, dpa/Symbolbild

Egal ob Pflicht- oder Weiterführende Schule, wie jedes Jahr bangen jene, die einen „Nachzipf“ haben, auch noch zu Schulbeginn um ihren Aufstieg in die nächste Schulstufe. Doch wie bereiten sich unsere Kinder und Jugendlichen drauf vor? Unter anderem bei der Schülerhife – diese bietet spezielle Kurse extra zur Vorbereitung auf die Prüfung an.

„Wir beobachten, dass vor allem im Sommersemester bis zum Schlusszeugnis sehr viele Kinder zu uns zur Nachhilfe kommen, doch auch die Sommerkurse sind sehr gut besucht“, so Christiane Hammer, Leiterin der Schülerhilfe Oberwart.

Land unterstützt Familien

Die Erfolgschancen nach einem Kurs die Nachprüfung zu schaffen liegen bei rund 95 Prozent, in Mathematik sind sie jedoch etwas höher wie in den Fremdsprachen. „Wir versuchen den Schülern auch Lerntipps und Strategien mitzugeben, damit sie sich auch alleine besser auf Prüfungen vorbereiten können“, fügt Christiane Hammer hinzu.

Aber welche Möglichkeiten haben Familien mit weniger Einkommen, um ihren Kindern trotzdem die oft kostspielige Unterstützung  bieten zu können? Das Land Burgenland unterstützt dazu zum Beispiel die Caritas Lerncafés, dort erhalten Kinder aus sozial benachteiligten Familien kostenlose Unterstützung beim Lernen. Aber auch im Rahmen des „Familienpasses Burgenland“ gibt es bei verschiedenen Nachhilfeinstituten Ermäßigungen.