Martinsfest als Auftakt zu 60-jährigem Diözesanjubiläum. Das Burgenland war am Montag Schauplatz der traditionellen Feierlichkeiten zum Fest des heiligen Martin. Mit einem Festgottesdienst im Martinsdom wurde am Landesfeiertag heuer gleichzeitig der Auftakt zum Jubiläumsjahr "60 Jahre Diözese Eisenstadt" begangen. Das Land Burgenland ehrt am Abend im Kultur- und Kongresszentrum verdiente Persönlichkeiten.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 11. November 2019 (14:34)
Der Eisenstädter Martinsdom.
Christian Gmasz, APA

Im Dom wurde auch ein weiteres Jubiläum gefeiert: Der emeritierte Bischof Paul Iby, der den Festgottesdienst zelebrierte, beging sein diamantenes (60-jähriges, Anm.) Priesterjubiläum. In seiner Ansprache blickte Iby, der die Diözese Eisenstadt 17 Jahre geleitet hatte, auf die Ursprünge des Burgenlandes als österreichisches Bundesland zurück. Aus dem sogenannten "Armenhaus Österreichs", aus dem viele Menschen in die USA und nach Kanada auswanderten, sei durch Fleiß und Zielbewusstsein "ein selbstständiges Land und eine selbstständige Diözese" geworden.

Am 15. August 1960 war die Diözese Eisenstadt von Papst Johannes XXIII. durch die Bulle "Magna quae" errichtet worden. Am 11. November 1960 fand die Inthronisation Stefan Laszlos als erstem Diözesanbischof statt. Der Höhepunkt des 60-jährigen Jubiläums wird am Pfingstmontag, 1. Juni 2020, im Schlosspark gefeiert.

In Eisenstadt wurde der Landesfeiertag mit dem Martini Kirtag in der Innenstadt gefeiert. Auch die Segnung des neuen EisenStadtWeins stand dabei am Programm, der dieses Jahr aus Kleinhöflein stammt. Ausstellungen im Haydn-Haus sowie im Diözesanmuseum waren für alle Eisenstädter bei freiem Eintritt zu besichtigen.