Seniorenpensionen öffneten zum Muttertag ihre Tore. Der emotionellste Tag für die Bewohner der Hilfswerk Seniorenpensionen ist nach den hohen kirchlichen Feiertagen wohl der Muttertag, an dem sich sonst immer viele Kindergarten – und Volksschulkinder, aber auch die Enkerl und Urenkerl in den Aufenthaltsräumen oder im Garten der sechs stationären Einrichtungen tummeln und den Bewohner stets ein Glänzen in die Augen oder ein Lächeln auf die Lippen zaubern.

Von Redaktion bvz.at. Erstellt am 11. Mai 2020 (17:30)

Nun – diesmal war alles anders. Nach wochenlangem Besuchsverbot wurden die Tore am  Muttertag wieder geöffnet. Aber den großen Trubel gab es natürlich nicht. Die gebotenen Verhaltensregeln mussten eingehalten werden.

Die logistischen Herausforderungen wurden gelöst, die Plexiglas-Tennwände – gesponsert von den ÖVP-Mandataren – waren rechtzeitig installiert und einem ersten persönlichen Wiedersehen bei strahlendem Sonnenschein stand nichts im Wege.  

In Eisenstadt stellte sich Bürgermeister Thomas Steiner mit einem Blumengruß für alle Bewohnerinnen ein und nützte natürlich auch gleich die Gelegenheit, seine Mutter zu besuchen.  

In Draßmarkt war Bürgermeister Johann Wiedenhofer zur Stelle, der sich ebenfalls traditionell mit Blumen bei den Damen der Seniorenpension einstellte. Die hatten viel Freude damit.

Auch in Purbach wartet man schon sehnlichst auf den ersten Besuchstag. Das tolle Wetter ermöglichte es auch hier, die Besucher im Garten zu empfangen, wo bei nötigem Abstand die Bewohner ihre Angehörigen wieder von Angesicht zu Angesicht erleben durften.  

Für jede Bewohnerin gab´s die traditionelle rote Rose. Große Emotionen spürte man auch in Güttenbach, wo sich die Bewohnerinnen nach langen Wochen ohne Besuch ihrer Angehörigen über ein Wiedersehen freuen durften. Für die Damen des Hauses gab´s wie üblich kleine Präsente.