50 Jahre: Die Landesgalerie feiert mit viel Kunst

Erstellt am 30. April 2022 | 16:43
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Treffen der Generationen zur Eröffnung der neusten Ausstellung im Kulturzentrum Eisenstadt: gemeinsam blickte man zurück auf Jahrzehnte der Kunst und auf die Geschichte des Visionärs Feri Zotter.

Kaum ist die Fotoschau zum 100-Jahr-Jubiläum des Burgenlandes abgebaut und auf Wanderschaft durch die Regionen gegangen, begeht man in der Landesgalerie im Eisenstädter Kulturzentrum schon den nächsten runden Geburtstag – und zwar den eigenen: 50 Jahre Landesgalerie und zehn Jahre am Standort im KUZ galt es zu feiern. Und dem Ruf folgten zahlreiche Wegbegleiter, prominente Künstlerinnen und Künstler.

Eröffnet von Landtagspräsidentin Verena Dunst und Kulturbetriebe-Geschäftsführerin Barbara Weißeisen-Halwax, umspannt die von Margit Fröhlich und Petra Werkovits kuratierte Ausstellung mehrere Jahrzehnte burgenländischen Kunstschaffens, denen bei der Eröffnung im Gespräch mit Leiterin Theresia Gabriel nachgespürt wurde.

Rückblick auf bewegte Zeiten

Die Aufbruchsstimmung der 1970er-Jahre fängt die Ausstellung zum Galerie-50er in Bild und Skulptur ein, die großen Namen der Szene sind hier vertreten. An die Anfangstage der Landesgalerie auf Schloss Esterházy und an die Galerie-Zeit in den ehemaligen Stallungen wurde im Zuge der Vernissage ebenso erinnert wie an einen Initiator, der mit den frühen Entwicklungen untrennbar verbunden ist: Feri Zotter, den Maler und „Visionär“, der nicht nur die Landesgalerie gegründet hatte, sondern mit dem damaligen Landeskonservator Alfred Schmeller das Künstlerdorf Neumarkt an der Raab aus der Taufe hob.

In der aktuellen Ausstellung spielt Feri Zotter eine zentrale Rolle. Und den „Neumarkter Spirit“ brachte Petra Werkovits als heutige Künstlerdorf-Leiterin mit – im Bus aus dem Südburgenland, mit dem etliche Menschen aus der Region zur Vernissage nach Eisenstadt gereist waren. Frei nach dem Motto: „Immer miteinander!“ Und das passt im Grunde auch ganz gut zur burgenländischen Kunstszene.