Heinz Josef Zitz als Bildungsdirektor wiederbestellt. Heinz Josef Zitz wird als burgenländischer Bildungsdirektor wiederbestellt, wie das Bildungsministerium am Donnerstag per Aussendung mitgeteilt hat.

Von APA, Redaktion. Update am 13. Februar 2020 (14:51)
Heinz Josef Zitz
Privat

Die Funktionsperiode dauert fünf Jahre. Zitz war bereits ab Oktober 2014 Amtsführender Präsident des burgenländischen Landesschulrats, mit Anfang 2018 hat er die neue Funktion des Bildungsdirektors in der umgewandelten Behörde übernommen.

Zitz wurde von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) für den Posten vorgeschlagen und im Einvernehmen mit Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) erneut mit der Funktion betraut, Grundlage dafür war laut Aussendung ein Gutachten der vom Bildungsressort geleiteten Beurteilungskommission.

Man setze damit auf "Kontinuität an der Spitze der Bildungsdirektion", wird Doskozil zitiert. Insgesamt hatten sich neun Personen für den Posten beworben.

Bildungsminister Heinz Faßmann sieht die Wiederbestellung als „logische Entscheidung“: „Die Zusammenarbeit mit Heinz Zitz war in den letzten Jahren aus meiner Sicht sehr zufriedenstellend.“ Als „erfahrene Führungspersönlichkeit mit langjähriger Berufserfahrung“ bringe Zitz die besten Voraussetzungen mit, so Faßmann.
Heinz Josef Zitz habe bereits bewiesen, dass er mit seiner Kompetenz im pädagogischen Bereich ein Garant für Qualität und für eine ausgezeichnete Entwicklung des burgenländischen Bildungswesens sei, meinte auch Landeshauptmann Doskozil: „Ich bin sehr froh, dass wir sehr schnell das Einvernehmen gefunden haben und diese Entscheidung im Interesse des Bildungslandes Burgenland getroffen werden konnte.“

Zitz mit neuen Plänen

Heinz Josef Zitz freut sich, seine Funktion auch in den kommenden fünf Jahren ausüben zu können, wie er im BVZ-Gespräch sagt. Vieles ist bereits auf Schiene, die Digitalisierung soll weiterhin ein Thema bleiben; für die Zukunft hat Zitz aber auch einige neue Pläne. Nach dem Motto „weniger Organisation – mehr Pädagogik“ soll künftig „noch mehr ins Klassenzimmer hineingearbeitet“ werden: „Ich möchte vor allem die pädagogische Arbeit in den Mittelpunkt stellen und den Lehrerinnen und Lehrern Werkzeuge zur Verfügung stellen, mit denen alle Schülerinnen und Schülern gezielt und individuell gefördert werden können“, so Zitz.