Doskozil sieht Wirtschaft im Burgenland auf gutem Weg. Der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) sieht die Wirtschaft im Burgenland derzeit auf einem guten Weg aus der Coronakrise. Die Beschäftigung sei von Jänner bis März im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozent gestiegen, betonte er am Montag bei einer Pressekonferenz. Mit Investitionen in Großprojekte will Doskozil das Wirtschaftswachstum weiter ankurbeln.

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 03. Mai 2021 (11:10)
Landeshauptmann Doskozil
Millendorfer

Die Arbeitslosenquote sei im Burgenland im März im Vergleich zu 2020 um 3,2 Prozentpunkte zurückgegangen. Das zeige eine Bundesländer-Analyse der UniCredit Bank Austria. Derzeit verzeichne vor allem die Bauwirtschaft eine positive Entwicklung - "dort dreht dich die Spirale ganz besonders nach oben", sagte Doskozil, der sich durch die Studie in den im Burgenland gesetzten Maßnahmen bestätigt sieht.

Wichtig seien aus seiner Sicht vor allem der Handwerkerbonus, das Bonusticket im Tourismus und der Beteiligungsfonds, mit dem Unternehmen, die auch aufgrund der Pleite der Commerzialbank in eine Schieflage geraten waren, aufgefangen wurden. Das Land werde nun auch Projekte vorziehen und weiter in Großprojekte investieren, um durch antizyklische Investitionen die Wirtschaft anzukurbeln, sagte Doskozil, der unter anderem auf das geplante neue Spital in Gols und den Neubau des Krankenhauses Oberwart verwies.

SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich betonte, dass die Bundesländer-Analyse zeige, dass das Burgenland "aktive Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik vorangetrieben" habe, "weil wir gestärkt aus der Krise hervorgehen wollen". Der Rückgang beim Wirtschaftswachstum sei im Burgenland mit fünf Prozent vergleichsweise gering ausgefallen.

In der Zukunft will Doskozil vor allem auf die Themen Pflege sowie Lehrlings- und Facharbeiterausbildung setzen. Am kommenden Montag soll außerdem das angekündigte Kraftpaket für Wachstum und Beschäftigung präsentiert werden.