FPÖ: Haidinger wird Petschnigs Gegenkandidat. Unruhe bei den Freiheitlichen. Ex-Landtagsabgeordneter Manfred Haidinger will bei der internen FPÖ-Wahl gegen den designierten Landesparteichef Alexander Petschnig antreten.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 23. Februar 2020 (21:21)
Manfred Haidinger. Der Halbturner will ebenfalls die FPÖ übernehmen. Am 7. März wird gewählt.
Wolfgang Millendorfer

Dass mit einem oder mehren Gegenkandidaten zu rechnen sei, räumte Alexander Petsching bereits im BVZ-Gespräch ein, kurz nachdem Hans Tschürtz den Obmann-Posten abgegeben hatte. Und was zuletzt als Gerücht im Land zu hören war, ist jetzt fix: Nicht nur Petschnig wird sich am 7. März in Neudörfl beim Landesparteitag der Wahl als FPÖ-Chef stellen, auch der frühere Landtagsabgeordnete Manfred Haidinger wird als Kandidat antreten. Das gab der Halbturner nun via Facebook-Posting offiziell bekannt. Im Präsidium und Parteivorstand habe er seine Entscheidung bereits kundgetan, schreibt Haidinger.

Der blaue Landesparteitag nach Hans Tschürtz' Abschied von der Spitze wird damit umso spannender. Nicht zuletzt auch, weil nach den Verlusten bei der Landtagswahl innerhalb der Partei und auf Funktionärsebene von Diskussionen zu hören ist. So werden etwa einzelne Personalentscheidungen, die Tschürtz als Ex-Landesvize und nunmehriger Klubchef getroffen habe, kritisch gesehen. Auf Anfrage der BVZ meinte Tschürtz zuletzt, dass es sich dabei um "reine Spekulationen" und Querschüsse handle.