„Grüne Infrastruktur“ im Fokus bei Symposion in Eisenstadt

Heute, Donnerstag 21. Oktober, fiel der Startschuss zum Symposion „21‘ Landschaftsgärten – Kulturerbe in Transformation“ in der Orangerie im Schlosspark Eisenstadt. Veranstalter ist der „Verein der Freunde des Eisenstädter Schlossparks“.

Erstellt am 21. Oktober 2021 | 17:08

Das dreitägige Symposion stellt die unterschiedlichen Aspekte der Nutzung und Erhaltung von Landschaftsgärten in den Fokus. Austragungsort ist neben der Orangerie der sie umgebende Eisenstädter Schlosspark. „Parkanlagen sind Erholungsräume und vor allem in der Stadt für den Klimaschutz und Naturschutz, aber ganz besonders für die Menschen wichtig. Wir setzen im Burgenland viele Initiativen – wie zum Beispiel das Projekt ,Natur im Garten‘ –, um die ,grüne Infrastruktur‘ im Land gesund und naturnah zu erhalten und weiter auszubauen.“

Wie vieles andere sind auch historische Gärten einem Prozess der Wandlung unterworfen. Faktoren wie Klima, Geologie, aber auch soziokulturelle Aspekte spielen hier eine Rolle. Ziel des Symposions ist es, neue Impulse für historische Gartenanlagen in diesen Transformationsprozess einzubringen. Neben Fachvorträgen nationaler und internationaler Experten stehen Workshops und Exkursionen am Programm.

Um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert war der Eisenstädter Schlosspark selbst ein bedeutendes Zentrum der Garten- und Gärtnerkunst. Nach seiner Revitalisierung Ende des 20. Jahrhunderts gilt der 50 Hektar große Park als einer der schönsten und bedeutendsten Landschaftsgärten Österreichs. Der 1987 gegründete „Verein der Freunde des Eisenstädter Schlossparks“ unterstützt den Erhalt des Bestandes und die Revitalisierung des Parks.