ÖVP will im Wahlkampf auch auf Jugendthemen setzen. Die ÖVP will im Wahlkampf für die Burgenland-Wahl am 26. Jänner auch auf Themen setzen, die für Jugendliche besonders wichtig sind. Als Beispiele nannte Landesparteiobmann Thomas Steiner am Donnerstag die Bereiche Mobilität und Bildung.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 07. November 2019 (12:23)
Alexandra Gollubics-Prath
Sebastian Steiner (geschäftsführender JVP-Obmann), Jugendkandidatin Julia Wagentristl und Landesparteiobmann Thomas Steiner (v.l.). Foto: Alexandra Gollubics-Prath

Die Volkspartei hat für die Landtagswahl insgesamt zwölf Kandidaten unter 30 Jahren nominiert, davon sind neun bei der JVP.

Die Jungen hätten bei der ÖVP nicht nur die Möglichkeit, auf Wahllisten zu stehen, sondern mitzureden und mitzuentscheiden, stellte Landesparteiobmann Thomas Steiner fest. Durch das interne Vorzugsstimmensystem, das man auch bei der Landtagswahl anwende, habe jeder im Team der ÖVP die Chance, ein Mandat zu bekommen.

Mit der JVP habe man eine Teilorganisation in der Volkspartei, die mit ihren rund 3.500 Mitgliedern "Enormes" bewege, sagte Steiner. Mobilität - die ÖVP fordere in diesem Bereich, ein "echtes öffentliches Verkehrssystem im Burgenland zu etablieren" - sowie Bildung seien auch für junge Menschen wichtige Themen.

Die JVP will ihren Wahlkampf am 16. November beim Landestag starten, kündigte der geschäftsführende JVP-Obmann Sebastian Steiner an. Bildung bedeute, optimal auf die Zukunft vorbereitet zu werden. Das bringe aber nichts, wenn man "den Umstieg von Kreidetafeln auf Tablets noch immer nicht geschafft" habe.

Digitalisierung sei in der Gesellschaft mittlerweile Realität und eröffne ganz neue Tätigkeitsfelder. Neben Fremdsprachen und der gesamten Ausbildung, die man in der Schule erfahre, solle auch Programmieren mittlerweile zur Allgemeinbildung gehören, forderte der JVP-Obmann: "Wir beschäftigen uns tagtäglich mit dem Computer, mit dem Handy und wir sollten auch wissen, wie das funktioniert und wieso gewisse Dinge so funktionieren." Deshalb solle neben der Schule auch in der Lehre ein verstärkter Fokus auf Digitalisierung gelegt werden.

Wichtig sei es auch, eine Politik zu machen, die auf die nächste Generation schaue, so die Jugendkandidatin Julia Wagentristl. Es brauche vielfältige Maßnahmen, um die Umwelt zu schützen. Klimaschutz etwa könne nur durch Innovationen und Bewusstseinsbildung geschehen. Das beginne schon bei der Elementarpädagogik. "Unsere Kinder müssen verstehen, dass wir vielleicht mehr Gurken und weniger Avocados brauchen" und dass alle einen Beitrag leisten könnten, um gemeinsam nachhaltige Zukunft zu gestalten, sagte Wagentristl.