Politischer Aschermittwoch aus "anderer Sicht"
Mit Geschichten aus dem Alltag eines Lebens mit Behinderung und mit selbst geschriebenen Liedern brachte Franz-Joseph Huainigg (ÖVP) seine Anliegen dar. Da Helene Jarmer (Grüne) krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte, bestritt Huainigg die Veranstaltung mit Witz alleine.
Er wolle Wahrheiten sagen, "die nicht einmal Frank Stronach sagt", erklärte der Abgeordnete mit Beatmungsgerät zu Beginn und fand eine Gemeinsamkeit zwischen sich und dem Neo-Politiker: "Wir sind beide oft schwer verständlich." Huainigg plädierte für Barrierefreiheit und Inklusion: "Behinderte Menschen brauchen kein Mitleid, sondern persönliche Assistenz, das gibt Freiraum und persönlichen Handlungsspielraum." Er forderte bundesweit einheitliche Regelungen und Assistenz auch vor und nach der Arbeit.