Landtagswahl: ÖVP-Team "so weiblich wie noch nie". Die ÖVP Burgenland hat am Montag ihr Team für die am 26. Jänner bevorstehende Landtagswahl präsentiert.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 28. Oktober 2019 (13:18)
v.l. Landesparteiobmann Thomas Steiner mit  Melanie Eckhardt und  Carina Laschober-Luif (Nummer zwei und drei auf der Landesliste ) sowie Landesgeschäftsführer Christoph Wolf. Foto: Alexandra Gollubics-Prath
Alexandra Gollubics-Prath

Hinter Spitzenkandidat Thomas Steiner treten Melanie Eckhardt und Carina Laschober-Luif auf den Plätzen zwei und drei der Landesliste an. Die ÖVP sei im Burgenland damit "so weiblich wie noch nie", betonte Landesgeschäftsführer Christoph Wolf bei einer Pressekonferenz.

Der Frauenanteil auf der Landesliste liegt laut der ÖVP bei fast 50 Prozent. Insgesamt umfasst das "Team Burgenland" 75 Kandidaten für die Landtagswahl. Diese würden aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen stammen, sagte Wolf. Kinderärzte und Pflegekräfte seien ebenso dabei wie Landwirte, Lehrer und Studenten. Die jüngste Kandidatin ist 21, die älteste 71 Jahre alt.

Eckhardt und Laschober-Luif sind beide neu in der Landespolitik. Eckhardt will sich - als "einzige Bürstenmacherin des Burgenlandes" - vor allem für die Wirtschaft stark machen. Kluges Wachstum, Innovation und Digitalisierung seien für sie die wichtigsten Schlagworte. Laschober-Luif legt ihren Fokus als Bäuerin auf die Landwirtschaft. Ihr gehe es vor allem darum, "heimische Familienbetriebe" zu stärken, so Laschober-Luif.

Die ÖVP wird bei der Burgenland-Wahl diesmal lediglich auf Bezirksebene auf ein Vorzugsstimmensystem setzen. Auf den Bezirkslisten erhalten demnach jene Kandidaten das Mandat, die die meisten Vorzugsstimmen bekommen. Auf der Landesliste werde man das gesetzliche Vorzugsstimmensystem anwenden, sagte Landesparteiobmann Steiner. Mit dem intensiven Wahlkampf will die ÖVP erst im neuen Jahr starten. "Das bedeutet aber nicht, dass wir uns bis dahin zurückziehen und warten", betonte Steiner.