Gatterjagd: Einigung zwischen Land Burgenland und VGT. Das Land Burgenland und der Verein gegen Tierfabriken (VGT) haben sich auf eine gemeinsame Übereinkunft zum Gatterjagdverbot geeinigt.

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 22. Februar 2021 (16:27)
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VGT-Obmann Martin Balluch
VGT

Nachdem der VGT eine Volksabstimmung gegen die Gatterjagd initiiert hatte, habe man den Streit nun beigelegt - "es geschehen noch Wunder im Burgenland", betonte VGT-Obmann Martin Balluch am Montag in einer Aussendung.

Näheres soll am Mittwoch präsentiert werden. Ob die Volksabstimmung damit abgesagt ist, wollte man nicht kommentieren.

Aus dem Büro von Landesrat Leonhard Schneemann (SPÖ) hieß es dazu, dass man vor dem gemeinsamen Pressetermin noch nichts sagen könne.

Landesrat Leonhard Schneemann 
Landesmedienservice Burgenland

Zuvor hatte das Land mit einer Novelle des Jagdgesetzes das 2017 beschlossene Verbot der Gatterjagd gekippt - noch ehe es 2023 überhaupt in Kraft getreten wäre.

Die Tierschützer brachten daraufhin einen Antrag auf eine Volksabstimmung ein, den 14.178 Burgenländer unterstützten. Mittlerweile hat die SPÖ angekündigt, dass das Jagdgesetz dahingehend geändert wird, dass die Gatterjagd ab 2023 verboten ist.