Countdown zur Wirtschaftskammer-Wahl läuft. Rund 20.500 burgenländische Unternehmer wählen im März ihre Branchenvertreter. Wirtschaftsbund geht aus Pole-Position ins Rennen.

Von Alexandra Gollubics-Prath. Erstellt am 19. Februar 2020 (06:24)
Symbolbild
shutterstock / Anton Sokolov

Nur mehr rund zwei Wochen, dann wird gewählt, konkret am 3. und 5. März (von 8 bis 20 Uhr) – zwei Tage deshalb, um möglichst viele der wahlberechtigten Unternehmerinnen und Unternehmer zu erreichen, wie Wahlleiter Hans Christian Karall gegenüber der BVZ erklärt.

Ausgeschrieben war die Wahl in 89 Fachorganisationen, so Karall – tatsächlich gewählt wird in 69, hier wurde mehr als ein Wahlvorschlag eingebracht. Insgesamt stellen sich 13 wahlwerbende Gruppen der Wahl, darunter natürlich auch die Wirtschaftsflügel der politischen Parteien ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grüne.

Der ÖVP-Wirtschaftsbund konnte bei der letzten Wahl 2015 seine Vormacht auf 71,3 Prozent weiter ausbauen. Spitzenkandidat ist wieder der Eisenstädter Autohändler und langjährige WK-Präsident Peter Nemeth. Offizielles Wahlziel: Zwei von drei Stimmen holen.

Zulegen will zum einen der sozialdemokratische Wirtschaftsverband (2015: 17,6 Prozent) – der erstmals mit dem Bauberater Gerald Schwentenwein aus Schattendorf ins Rennen geht – und zum anderen die Grüne Wirtschaft (5,1 Prozent) mit der abermaligen Frontfrau Anja Haider-Wallner aus Eisenstadt. Die neue Spitzenkandidatin der Freiheitlichen Wirtschaft, die ehemalige Nationalratsabgeordnete Petra Wagner aus Rudersdorf, will die 5,9 Prozent aus dem Jahr 2015 halten.

Eine Stimmabgabe ist in zwölf Wahllokalen im ganzen Land möglich oder per Wahlkarte (siehe rechts), die erstmals auch online beantragt werden kann.

Ausgezählt werden die Stimmen am 6. März, das Ergebnis soll am späteren Nachmittag bekannt gegeben werden, wie es heißt.