ÖVP fordert Weintourismus-Offensive. ÖVP Burgenland wünscht sich bessere Zusammenarbeit zwischen Weinwirtschaft und Burgenland-Tourismus. Von einer Weintourismus-Offensive sollen vor allem kleine Weinbaubetriebe profitieren.

Von Alexandra Gollubics-Prath. Erstellt am 17. Januar 2020 (11:36)
Markus Binder (Winzer und Bürgermeister Mörbisch), ÖVP-Landeschef Thomas Steiner und Weinbaupräsident Andreas Liegenfeld (v.l.). Foto: Gollubics
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Konkret fordert ÖVP-Landesparteiobmann Thomas Steiner eine umfassende Vermarktungsstrategie mit maßgeschneiderten Paketen für Weinbaubetriebe und Zimmervermieter. Es gehe darum, die Bekanntheit des burgenländischen Weins, der das Land „so unverwechselbar macht“, besser zu nutzen: „Dort, wo der Burgenland Tourismus unterwegs ist, sollte immer auch die Weinwirtschaft dabei sein.“

In den vergangenen Jahren sei der Weintourismus „leider eingeschlafen“, bedauert der burgenländische Weinbaupräsident Andreas Liegenfeld. „Wir wollen eine gewisse Akzeptanz beim Burgenland-Tourismus. Das war schon besser, ist aber ein bisschen ins Stocken geraten. Ich glaube, dass es nur an der Kommunikation und am Willen fehlt“, so Liegenfeld.

Verwundert über die Kritik zeigt sich Tourismuslandesrat Alexander Petschnig (FPÖ), - nicht nur bei den Außenauftritten der Burgenland Tourismus, sondern auch in der aktuellen Tourismusstrategie spiele das Thema Wein eine zentrale Rolle.