Neusiedl am See

Erstellt am 12. Oktober 2018, 17:06

von APA Red

Energie Burgenland sieht sich für Klimaziele gerüstet. Die Energie Burgenland sieht sich für die Erreichung der Klimaziele 2030 gerüstet. Bereits seit 2013 sei das Burgenland rechnerisch stromautark, teilte Alois Ecker, Vorstandsdirektor der Energie Burgenland, am Freitag mit.

Werner Müllner

Mittlerweile werde um 50 Prozent mehr Strom erzeugt, als über das Jahr gerechnet im Land abgesetzt werde.

Ausschlaggebend für die Klimaziele würden die Bereiche Wärme und Mobilität sein. Die Energie Burgenland wolle dazu im Bereich des Biomasse-Heizwerks in Neusiedl am See eine Power-to-Heat-Anlage errichten, welche über eine Direktleitung zum Umspannwerk Neusiedl am See angebunden werden soll. "Mit dieser Anlage soll, im Sinne der Sektorkopplung, Windstrom in Fernwärme umgewandelt werden", so Ecker. Für den Mobilitätsbereich sei das Thema Wasserstoff vielversprechend.

Landesrätin Astrid Eisenkopf (SPÖ) kündigte bei der Pressefahrt mit einem Wasserstoff-Bus an, dass das Burgenland bis 2050 die tatsächliche Energieautarkie erreichen wolle. Silvia Kaupa-Götzl, Geschäftsführerin von ÖBB Postbus, sah in wasserstoffbetriebenen Bussen eine große Zukunft. "Unser Ziel ist es, unsere Busverkehre langfristig auf alternative Antriebe umzustellen", betonte Kaupa-Götzl.