Finanzielle Unterstützung für burgenländische Pendler. Landesrat Leonhard Schneemann: „Förderungen für anfallende Fahrtkosten zum Arbeitsort sind noch bis Ende April beantragbar!“

Von Redaktion BVZ.at. Erstellt am 19. April 2021 (10:18)
Landesrat Leonhard Schneemann und Wolfgang Koller, Bürgermeister der Gemeinde Kemeten, freuen sich, dass Meggy van Heck aus Kemeten einen Fahrtkostenzuschuss zur Unterstützung ihres Arbeitsweges beziehen kann
Bgld. Landesmedienservice

Die meisten BurgenländerInnen müssen täglich von ihrem Wohnort zu ihrer Arbeitsstelle pendeln. Laut der Pendlerstatistik aus dem Jahr 2017 sind es sogar 90 Prozent aller erwerbstätigen BurgenländerInnen - der Großteil innerhalb des Burgenlandes, nach Niederösterreich oder Wien. Sie müssen tagtäglich eine teils weite Anreise auf sich nehmen, um einer Erwerbstätigkeit nachgehen und ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Das Heimatland Burgenland greift diesen ArbeitnehmerInnen unter die Arme und unterstützt sie bei den anfallenden Kosten durch den Fahrtkostenzuschuss und den Öko-Bonus. Ab einer Entfernung von 20 km und einem Einkommen unter 3.200 Euro brutto monatlich können PendlerInnen diese Förderung beantragen.

„Damit greifen wir jenen BurgenländerInnen unter die Arme, die mit Mehrkosten aufgrund der täglichen Arbeitsreise zu kämpfen haben. Anträge für beide Förderungen aus dem Kalenderjahr 2020 können noch bis zum 30. April gestellt werden. Die vielen PendlerInnen, die diese Unterstützung benötigen, sollen davon Gebrauch machen,“ ruft Arbeitsmarktlandesrat Leonhard Schneemann auf. Für beide Förderschienen seien insgesamt rund 1,2 Millionen Euro im Jahresbudget veranschlagt worden, fügt der Landesrat hinzu.

Abrufbar sind die dazugehörigen Formulare auf der Homepage des Landes unter burgenland.at/themen/arbeit/arbeitnehmerfoerderung. Förderungen kommen BurgenländerInnen ab einer Distanz des Arbeitsortes zum Wohnort von 20 km zu Gute. Der Fahrtkostenzuschuss gilt für PendlerInnen, die aufgrund der Unzumutbarkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln ihren privaten PKW verwenden müssen. Abhängig von bestimmten Kriterien können sie bis zu 750 Euro jährlich erhalten. Allein im Jahr 2020 wurden insgesamt 500.982,58 Euro an Fahrtkostenzuschüssen ausbezahlt.

PendlerInnen, die ihren Arbeitsweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestreiten, können hingegen einen Öko-Bonus beantragen. Dieser wurde 2019 neu geschaffen und gilt erstmals für das Kalenderjahr 2020. Auch hier gilt eine Mindestdistanz von 20 km zwischen Arbeits- und Wohnort als Voraussetzungen. „BurgenländerInnen erhalten bis zu 150 Euro jährlich als eine Art Bonus für den ökonomisch und umweltschonend gewählten Arbeitsweg,“ so der Landesrat.