Nemeth: „Erste Hilfe für persönliche Lebenssituation“. ​​​​​​​Die Wirtschaftskammer wurde mit der Abwicklung des Härtefall-Fonds der Republik beauftragt. Kleinstunternehmern wird ein Fördervolumen von 1 Milliarde Euro zur Verfügung gestellt. Erste Auszahlungen sollen nächste Woche erfolgen.

Von Redaktion bvz.at. Erstellt am 26. März 2020 (16:44)
Symbolbild

Peter Nemeth
Wirtschaftskammer Burgenland/Mädl

Die Bundesregierung hat die Wirtschaftskammer mit der operativen Abarbeitung des Härtefall-Fonds beauftragt. „Wir stehen hier als Dienstleister der Republik zur Verfügung, weil unsere dezentrale Struktur besonders viel Nähe zu den Unternehmen in den Regionen und Branchen ermöglicht“, erklärt Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth.

Wichtig dabei zu wissen: Der Härtefall-Fonds wird einen ersten, nicht rückzahlbaren, Zuschuss bringen. Nemeth: „Dieses Geld soll in erster Linie den Unternehmerinnen und Unternehmern in ihrer persönlichen Lebenssituation helfen. In einer zweiten Phase wird es dann auch Förderungen für Verdienstentgang und negative Geschäftsentwicklung geben.“

Nach derzeitigem Stand werden folgende Gruppen in der ersten Phase Ansprüche stellen können:

  • Ein-Personen-Unternehmer
  • Kleinstunternehmer, die weniger als 10 Vollzeit-Äquivalente beschäftigen
  • Neue Selbständige wie z.B. Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten
  • Freie Dienstnehmer wie EDV-Spezialisten und Nachhilfelehrer
  • Freie Berufe (z.B. im Gesundheitsbereich)

Die Wirtschaftskammer, die hier als Dienstleister der Republik zur Verfügung steht, könne durch ihre dezentrale Organisation in ganz Österreich den direkten Kontakt zu den Antragsstellern gewährleisten.

Die Abwicklung erfolgt konkret über www.wko.at/haertefall-fonds