Weltspartag wird „ausgedehnt“

Gefeiert wird auch heuer an mehreren Tagen, nämlich von 27. bis 29. Oktober.

Erstellt am 21. Oktober 2021 | 04:07
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Die Pandemie sei für die Banken die ‚digitale Reifeprüfung‘ gewesen, resümierten Rudolf Könighofer und Gerhard Nyul (v.l.).
Foto: Gollubics

Größere Empfänge sind auch im 2. Corona-Jahr ein No-Go. Um Kundenströme zu entzerren setzen die heimischen Banken wie schon im Vorjahr wieder auf mehrere Tage - kleine Geschenke wie etwa Plüschtiere oder Memory-Spiele soll es aber trotzdem geben.

Die Sparquote der Burgenländer habe sich während der Pandemie „gewaltig erhöht“, für die Banken sei das Spargeschäft freilich „stark negativ“, so Raiffeisenlandesbank- Generaldirektor Rudolf Könighofer: „Wir dürfen Privatkunden keine Negativzinsen verrechnen, zahlen aber Strafzinsen bei der EZB.“ Sparern rät Spartenobmann-Stellvertreter Gerhard Nyul aufgrund der Niedrigzinsen neben einem Notgroschen zu alternativen Anlageformen wie Aktien oder Investmentfonds. Zu schaffen macht den Banken der steigende Aufwand bei Kreditvergaben, durch das Auslaufen von Wirtschaftshilfen wird weiters auch mit mehr Firmenpleiten gerechnet.