2. Einkaufssamstag: Handel im Burgenland zufrieden

Erstellt am 03. Dezember 2022 | 16:02
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Foto: shutterstock.com/George Rudy
Zahlreiche Burgenländer haben den zweiten Einkaufssamstag vor Weihnachten zum Geschenkekauf genutzt.

Sowohl das McArthurGlen Designer Outlet Parndorf als auch das Einkaufszentrum Oberwart (EO) zeigten sich mit dem Besucherandrang und generell mit dem bisherigen Weihnachtsgeschäft zufrieden. Man bewege sich derzeit wieder auf "Vor-Pandemie-Niveau", meinte Mario Schwann, General Manager des Designer Outlets, im Gespräch mit der APA.

Accessoires, Sport- und Outdoor-Produkte seien beliebt, die Tendenz gehe aber auch wieder hin zu Luxusartikeln, sagte Schwann. Von der Teuerung sei dabei wenig zu spüren. Auch das Wetter sei fürs Weihnachtsgeschäft "ideal", die Straßen seien frei von Schnee. Das Outlet Center hat in der Vorweihnachtszeit seine Öffnungszeiten verlängert, von Montag bis Mittwoch bis 20.00 Uhr sowie donnerstags und freitags bis 21.00 Uhr. Auch das habe sich bezahlt gemacht und werde vor allem von Besuchern, die eine weitere Anreise haben, gut angenommen, betonte Schwann.

EO-Centermanagerin Alexandra Wieseneder berichtete ebenfalls von vollen Parkplätzen und gut besuchten Shops. Schmuck, Bücher und Kleidung würden heuer häufig verschenkt. Im Bereich der Elektronik sei vor allem der "Black Friday" intensiv genutzt worden, dort sei am zweiten Einkaufssamstag deshalb etwas weniger los gewesen, erzählte Wieseneder im Gespräch mit der APA.

Auch seitens der Wirtschaftskammer sprach man von guten Frequenzen und Umsätzen. "Nach den leichten Schneefällen kam richtig gute Stimmung zum Bummeln in den Einkaufsstraßen auf, in den Ortszentren der Einkaufsorte herrscht reges Treiben und Verkehrsaufkommen", sagte Andrea Gottweis, Spartenobfrau des burgenländischen Handels. Viele würden ihre Weihnachtsgeschenke heuer bereits Anfang Dezember und oft auch regional besorgen - einer Umfrage zufolge hätten das 36 Prozent der Burgenländer vor, was sich zu bewahrheiten scheine, meinte Gottweis. Parallel dazu würden auch Adventmärkte und Gastronomieangebote gut angenommen.