WKO: Härtefallfonds für EPU und Kleinstbetriebe. Wirtschaftskammer wickelt Härtefonds des Bundes für von der Corona-Krise betroffenen Klein- und Kleinstunternehmen ab. Start ist für nächste Woche geplant, eine Vorabmeldung ist nicht notwendig.

Von Redaktion bvz.at. Erstellt am 20. März 2020 (12:35)
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Für Ein-Personen-Unternehmen (EPU) und Kleinstunternehmen wird es – wie von Bundesministerin Schramböck angekündigt - einen eigenen Härtefallfonds geben. „Wir müssen alles unternehmen, dass die Klein- und Kleinstunternehmen rasch und unbürokratisch zu Unterstützungsleistungen kommen. Ich bin in diesem Zusammenhang froh, dass uns das in den Verhandlungen mit der Bundesregierung nun gelungen ist“, sagt Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth.

Bei der Förderung handelt es sich um einen einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzufedern. Nemeth: EPU und Kleinstunternehmen verzeichnen bis zu 100 Prozent Einnahmenausfälle. Es ist daher wichtig, dass diese Unternehmen weiterhin ihre laufenden Kosten bezahlen können.“

Die Förderrichtlinien werden derzeit von der Wirtschaftskammer gemeinsam mit Vizekanzleramt, Wirtschafts- und Finanzministerium erarbeitet. „Es war uns sehr wichtig, dass die Abwicklung über die Wirtschaftskammer erfolgt. Wir haben die größte Nähe zu den Unternehmerinnen und Unternehmern und wollen so eine rasche und unbürokratische Abwicklung ermöglichen“, erklärt Nemeth.

Derzeit werde an einer zentralen IT-Lösung gearbeitet, wo die betroffenen Betriebe ihre Anträge einbringen können. Danach soll es möglichst einfach und rasch zur Auszahlung der Förderbeträge kommen. Eine Vorabmeldung schon heute ist nicht erforderlich. Der Zeitpunkt der Einreichung ist nicht förderrelevant. „Sobald die Abwicklungsdetails feststehen, werden wir unsere Mitgliedsbetriebe umfassend informieren, wo sie Förderanträge einreichen können und schnell zu Unterstützung kommen“ so der Wirtschaftskammerpräsident.