Zoe Spitzer: Talentiert und nie nervös. Die elfjährige Zoe Spitzer sang sich mit einem Lied der „Mayerin“ in die Herzen der Jury. Im Finale am 25. Juni ist sie die Zweitjüngste. Aber Zoe bleibt cool.

Von Markus Wagentristl. Erstellt am 14. Juni 2019 (05:34)
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Das Theresianum Eisenstadt hat viele Schülerinnen, aber Zoe Spitzer ist ganz sicherlich die coolste von ihnen. „Ich bin eigentlich nie nervös“, verrät die elfjährige Deutsche der BVZ gelassen. Nie? Auch nicht bei der Vorausscheidung, als sie mit „Du host olles in dir“ von der „Mayerin“ die Jury begeisterte? „Nein.“ Und beim Finale, wenn die Scheinwerfer auf sie gerichtet sind? „Hm. Nein.“

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Finale. Sie kam, sang und gewann – vorerst einmal das Ticket für den Finaleinzug: Zoe Spitzer, die coolste Schülerin des Theresianums Eisenstadt. Ob sie nervös war? „Hm. Nein.“

Woher hat bitte eine Elfjährige diese Gelassenheit? Von der Mama oder dem Papa? „Die sind eigentlich beide ganz cool“, erzählt sie und verrät dann endlich ihr Geheimnis: „Ich turne bei der Union Eisenstadt. Da habe ich öfter Wettkämpfe und bin das daher gewohnt.“ Zoe nimmt es also sportlich. Daher verwundert ihre Prognose fürs Finale auch nicht, die schon ganz wie die eines geschulten Profis klingt: „Ich bin zwar eine der Jüngsten unter den Kandidaten, könnte mir aber schon gut vorstellen zu gewinnen.“

Tipps holt sie sich von einer Bekannten der Eltern. Die hat Erfahrung, hilft ihr bei der Choreografie und mit der Stimme. Zum Training kommt sie nur punktuell, die Praxis findet permanent statt: „Ich singe eigentlich immer.“

Ob sie neben dem Turn- und Sing-Training dann auch noch Zeit für die Schule hat? Zoe: „Na sicher.“ Damit ist alles gesagt.