Eisenstadt: „Bürgergespräche“ und Budgets starten

Erstellt am 23. November 2022 | 15:32
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Start der Bürgergespräche im Martinskeller Kleinhöflein.
Foto: Kaiser
Je 35.000 Euro kann jeder Stadtteil nach Ermessen seiner Anrainer ausgeben.

Am vergangenen Dienstag starteten die Bürgergespräche in allen Ortsteilen, zu Beginn war Kleinhöflein dran, am Mittwoch folgte Eisenstadt, am Donnerstag St. Georgen. Im Zuge dieses Gesprächsformates fanden auch die „Bürgerbudgets“ statt. An diesen können alle Menschen teilnehmen und ihre Wünsche einbringen, für jeden Ortsteil stehen 35.000 Euro aus dem Stadtbudget zur Verfügung.

In Kleinhöflein wurden gleich zwei Projekte in Angriff genommen: Der Spielplatz neben der Feuerwehr soll einen Spielturm für Kinder bekommen, außerdem soll der Platz im Inneren des Martinshofes attraktiver gestaltet werden.

Beim Bürgergespräch im Martinskeller präsentierte Bürgermeister Thomas Steiner die Wachstumszahlen der Stadt (15.624 Hauptwohnsitz-Gemeldete, mit Nebenwohnsitzen 18.298) und von Kleinhöflein (3.277). „Wir haben uns ein Wachstum von ein bis zwei Prozent jährlich vorgenommen, diesen Rahmen können wir einhalten“, betonte Steiner.

Auch mit dem Budget der Stadt sei er in Anbetracht der vielen weltweiten Krisen zufrieden, der Schuldenstand konnte seit 2018 um 2,4 Millionen auf 28,1 Millionen reduziert werden. Die anstehende Pensionierungswelle werde aber nicht nur für Bundes- und Landesbudgets sondern auch für die städtische Kassa die nächste Prüfung.

Abschließend lud Steiner noch ein, der neuen Energiegenossenschaft von Stadt und Raiffeisen beizutreten.

Der einzige Diskussionsbeitrag des Abends – an dem enttäuschend wenige Menschen aus der Zivilbevölkerung teilnahmen – zielte auf den Alt-Baumbestand ab. Dieser solle noch mehr erhalten werden. Steiner verwies auf externe Sachverständige, die den Gesundheitszustand der alten Bäume prüfen würden.