ARBÖ: 2.700 Fahrzeuge mussten zur Nachbegutachtung. 2.700 Fahrzeuge haben laut ARBÖ im Bezirk Eisenstadt das Pickerl nicht auf Anhieb bekommen – sie mussten zu einer Nachbegutachtung.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 21. September 2020 (05:34)
Im Prüfzentrum. Peter Rezar mit Gerhard Graninger (v.l.).
ARBÖ

2020 präsentiert der ARBÖ Burgenland den dritten Pickerl-Report: Von 1. Jänner bis 31. Dezember 2019 wurden in den sieben burgenländischen ARBÖ-Prüfzentren insgesamt mehr als 28.500 § 57a-Begutachtungen durchgeführt. „Wir machen die Fahrzeugbesitzer mit dem Report und der Erstellung der Mängelliste auf die am stärksten strapazierten Bauteile in und an einem Fahrzeug aufmerksam“, sagt ARBÖ-Präsident Peter Rezar.

Das Ergebnis für 2019: Etwas weniger als zehn Prozent der geprüften Autos bekamen kein Pickerl. Im Vergleich zum Report 2019 ist dies eine Steigerung um einen Prozentpunkt: Von 28.500 Kraftfahrzeugen mussten gut 2.700 Fahrzeuge zu einer Nachbegutachtung.

95 Prozent aller schweren Mängel oder starken Beschädigungen und Abnutzungen mit Gefahr in Verzug betreffen fünf Prüfgruppen: Räder und Reifen (34%), Mängel am Fahrgestell (26%), Bremsanlage (21%), Umweltrelevante Baugruppen (8%) und Fahrzeugbeleuchtung (6%).

„Diese fünf Baugruppen sollten die burgenländischen Autofahrer an ihren Fahrzeugen bei Reparaturen und beim Service ganz genau prüfen lassen“, rät der technische Leiter des ARBÖ Burgenland, Gerhard Graner.

Und Rezar weiter: „Das Fazit lautet: Insgesamt legen die burgenländischen Autofahrer auf Wartung und Instandhaltung ihrer Fahrzeuge großen Wert, wie das die große Anzahl von positiven Pickerl in unserem Report zeigt. Es sind mehr als 90 Prozent aller geprüften Kraftfahrzeuge. Der Pickerl-Report 2020 fällt in Summe positiv aus.“