Mobilitätswoche: Die Straßen blühten auf. Mit der Aktion „blühende Straßen“ soll den Kindern im Bezirk Eisenstadt schon im Volksschulalter ein Bewusstsein für klimafreundliche Mobilität vermittelt werden.

Von Doris Fischer, Sigrid Janisch, Markus Wagentristl und Peter Wagentristl. Erstellt am 27. September 2020 (04:55)
Kreativ. Die Schüler der zweiten Klasse der Volksschule Leithaprodersdorf verzierten die Straße mit einer strahlenden Erde.
Janisc

Die Mobilitätswoche ist die europaweit größte Kampagne für umweltfreundlichen Verkehr. Sie beginnt jedes Jahr am 16. September und endet mit dem internationalen Autofreien Tag am 22. September.

Der Verein Klimabündnis initiierte dazu auch in den Schulen des Bezirkes Eisenstadt Umgebung Aktionen wie „Blühende Straße“. Dabei bemalten Kinder eine Straße mit bunten Farben und sperren dabei die Straße für Autos ab. So entsteht eine klimafreundliche Fußgeher- und Radfahrer-Zone. Die BVZ hat sich in den Gemeinden umgesehen und ein paar besonders schöne Straßenmalereien gefunden.

Volksschüler gestalteten bunte, Auto-frei Straßen

Schulkinder der Volksschule Steinbrunn-Zillingtal ließen das Grau des Asphalts verschwinden. Man sah Heißluftballone, Roller fahrende Kinder und auch die Erde stand im Mittelpunkt des Malens. Ein besonderes Highlight erwartete die Schulkinder der vierten Klasse, die sogar mit Dispersionsfarben malen durften. Diese Kunstwerke begleiten sie nun das gesamte Schuljahr, und die Fußabdrücke und der Steinbrunner Pedibus erinnern ab nun täglich daran, dass es gut ist, das Auto auch mal stehen zu lassen und zu Fuß zu gehen. Die Kinder der 2. und 3. Klasse bekamen Besuch vom Klimaclown, der viele Kinderaugen zum Strahlen brachte. Alles in allem ein wunderbarer Schultag, der allen mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Bunt. Verkehrslandesrat Heinrich Dorner und Bildungslandesrätin Daniela Winkler freuten sich über die schönen Malereien.
Landesmedienservice

Auch die Schüler der Volksschule Leithaproderdsorf machten beigeistert mit und bemalten die Straße vor ihrer Schule mit bunten Motiven. So verzierten die Kinder der ersten und dritten Klasse sowie der vierten Straßen mit lustigen Figuren und Männchen, während die zweite Klasse eine strahlende und glückliche Erde machten. Die Farben sind lange haltbar und sind somit auch lange für alle sichtbar.

„Diese Initiative ist besonders zum Schulstart für die Kinder sehr wertvoll. Mit dem Schuleintritt und dem täglichen Schulweg sind sie plötzlich verstärkt im Verkehrsgeschehen“, so Bildungslandesrätin Daniela Winkler. „Mit der Straßenmalaktion schaffen wir schon bei den Jüngsten das Bewusstsein für das Thema klimafreundliche Mobilität“, betont auch Verkehrslandesrat Heinrich Dorner.