Kein Verbot für Kitesurfer im Seebad. Nach der Aufregung über eine Limitierung des Kitesurfens in Breitenbrunn, stellt Esterhazy nun klar: Es ist kein Kitesurf-Verbot im Seebad geplant.

Von Denise Grosina. Erstellt am 18. April 2019 (07:11)
Westcoast Kiters
Sport. Die Kitesurfer dürfen nach der Neugestaltung des Seebads durch Esterhazy ihren Sport in Breitenbrunn weiterhin betreiben. Eine Lösung für ein sichereres Miteinander wird noch geplant.

Eine mögliche Limitierung des Kitesurfens im Seebad Breitenbrunn sorgte in der Vorwoche für Verunsicherung unter den Kitern. Denn bei einem Lokalaugenschein ließ Esterhazy anklingen, dass das öffentliche Kiten verboten und möglicherweise der Zugang für Kitesurfer auf 100 bis 120 Saisonkarten beschränkt werden könnte.

Als eventuelle Lösung wurde seitens der Kitesurfer über die Gründung eines Klubs nachgedacht, um das Kitesurfen in geregelte Bahnen zu lenken. Das Benutzen des Seezuganges zum Kitesurfen wäre somit nur für registrierte Klubmitglieder möglich, die diese Sportart auch wirklich beherrschen. Vergangene Woche wurde der Kiterklub auch bereits gegründet.

Esterhazy als Betreiber des Seebads Breitenbrunn stellt nun klar, dass entgegen einiger Gerüchte kein Kitesurf-Verbot im Seebad Breitenbrunn geplant ist. „Esterhazy arbeitet gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde intensiv an einer verbesserten Lösung für ein sicheres Miteinander aller Gäste im Seebad Breitenbrunn. Dies wird auch klare Regeln für den Sport-Betrieb beinhalten“, heißt es seitens der Esterhazy Betriebe. „Das größte Anliegen ist die Sicherheit für alle Nutzer am See, das heißt für Sportler wie Kitesurfer oder Segler, aber auch für normale Badegäste. In der Vergangenheit ist es leider immer wieder zu oft vermeidbaren Unfällen mit Kitern oder anderen Sportgruppen gekommen, die es gilt, in Zukunft zu vermeiden.“

Ronald Kittag von den Westcoast Kitern: „Wir sind zuversichtlich, eine gemeinsame Lösung zu finden und gehen von verschiedenen Seiten auf das Ganze zu. Ich hoffe, dass wir uns irgendwo in der Mitte treffen können und es ausreichend Zugang für Kitesurfer geben wird.“

Sicherheitskonzept in beidseitigem Interesse

Kittag hat seinerseits ein Sicherheitskonzept entwickelt und wartet nun auf das Einverständnis seitens Esterhazy. „Ein reibungsloses Miteinander liegt auch in unserem Interesse. Allerdings wäre ein limitierter Zugang von 120 Kitern problematisch für die Kiteschule“, so Kittag.

Bei den Verhandlungen zwischen Esterhazy und Gemeinde ist auch ein Mitglied der Kiter anwesend, da eine Vertreterin der Gemeinde auch für die Schriftführung im neu gegründeten Kiterclub zuständig ist. Bis wann die Verhandlungen abgeschlossen sein sollen, steht bis dato aber noch nicht fest.