Änderungen im neuen Jahr: 2020 wird teurer. Auf die Auto- und Motorradfahrer kommt im neuen Jahr eine Teuerungswelle zu. Vignette und Parken in Wien wird teurer.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 10. Januar 2020 (05:10)
Belastung. Ab 1. Februar muss für Fahrten auf der Autobahn die himmelblaue Vignette auf der Scheibe kleben oder digital gekauft sein. Heuer kostet die Jahresvignette für Pkw 91,10 Euro.   Foto: zVg/ARBÖ
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Mit dem Jahreswechsel treten für Auto- und Motorradfahrer einige Änderungen in Kraft. Insbesondere bei den Steuerabgaben kommt es zu neuen Berechnungsformeln.

Ab 1. Jänner wird die Normverbrauchsabgabe durch eine neue Formel ermittelt. Grundlage für die Berechnung ist künftig das WLTP-Messverfahren (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure).

Auch bei der motorbezogenen Versicherungssteuer kommt es bei Erstzulassungen für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen zu einer Änderung der Berechnungsmethode. Zusätzlich zur Motorleistung wird künftig auch der CO2-Ausstoß herangezogen, wodurch Autokäufer zum Umstieg auf verbrauchsärmere Fahrzeuge motiviert werden sollen.

Die Vignette 2020 ist himmelblau und sowohl als Klebevariante als auch in digitaler Form in allen 91 ARBÖ-Prüfzentren, Trafiken und ÖAMTC erhältlich. Vignettenpflicht gilt in Österreich für Pkw, Motorräder und leichte Wohnmobile. Wer ohne gültige Vignette erwischt wird, hat eine Ersatzmaut in Höhe von 120 Euro zu bezahlen. Gültig ist die neue Jahresvignette bis 31. Jänner 2021.

Weiters benötigen alle dreirädrigen Fahrzeuge künftig eine Vignette für Motorräder bzw. einspurige Kfz und nicht wie bisher ein Pkw-Pickerl. Ab 1. Jänner wird die Parkometerabgabe in Wien um 5 Cent pro halbe Stunde Abstellzeit erhöht. So zahlt man für eine halbe Stunde Parken 1,10, für eine Stunde 2,20 Euro. Parkscheine mit einem bis zum 31. Dezember 2019 gültigen Tarif, können aber bis Ende Juni 2020 weiter verwendet werden.